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Daniela

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Das Design Museum in London startet eine neue Ausstellung über die hypnotische Welt der elektronischen Musik, von ihren Ursprüngen bis zu ihren futuristischen Träumen: „Electronic“.

Entdecke wie Design, Technologie und Innovation das Genre angetrieben haben in den Arbeiten von Visionären wie Kraftwerk, The Chemical Brothers, Jeff Mills, Daphne Oram, Jean-Michel Jarre und Aphex Twin.

Diese Ausstellung stellt Verbindungen zwischen elektronischer Musik und zeitgenössisches Design, Mode und Kunst her – einschließlich mit Werken von Charles Jeffrey von Loverboy, Andreas Gursky, Peter Saville, Heizungskeller, der Designer Republic, Christian Marclay, Jeremy Deller und vielen mehr.

Schnapp Dir die Kopfhörer und besuche die erste Ausstellung am 01. April 2020 zum Thema Musik im Design Museum. Begleitet wird diese Ausstellung mit einem speziell hierfür erstellten Soundtrack von dem französischen DJ Laurent Garnier.

Mit einer neuen Reihe von Live-AV-Erlebnissen werden die Besucher durch diverse multisensorische Installationen transportiert. Lass Dich in die visuelle Welt der The Chemical Brothers mit Elementen ihrer legendären Live-Show fallen, während Visuals und Lichter miteinander interagieren, um eine dreidimensionale Erfahrung von Smith & Lyall zu erschaffen. Tauche ein in die extreme visuelle Welt von Weirdcore, welche für Aphex Twins „Collapse“ erschaffen wurde und feiere 50 Jahre Kraftwerk mit einem 30-minütigen 3D-Erlebnis.

Kraftwerk live, Foto: Peter Böttcher

Die Ausstellung mit über 400 Artikeln ist unterteilt in vier Abschnitte: Mann und Frau Maschine, Tanzfläche, Mix und Remix und utopische Träume und Ideale. Die Reise beginnt mit einer Zeitleiste von revolutionären Instrumenten und den Innovatoren, die die Pionierarbeit geleistet haben – darunter Donald Buchla, Tadao Kikumoto für die Roland Corporation und Daphne Oram für den BBC Radiophonic Workshop, sowie ein imaginäres Musikstudio des Innovators für elektronische Musik, Jean-Michel Jarre inklusive einer dynamischen Lichtinstallation von 1024 Architektur, des Moog 55 Synthesizer und der legendäre TR-808.

Studio von Jean-Michel Jarre, Foto: Gil Lefauconnier

Reise zu den Lagerhäusern und Tanzflächen auf der ganzen Welt, um die Rave- und Clubkultur zu feiern. Entdecke den Designprozess von Vinyl-Hüllen wie von Tomato oder Underworld, Fetischmode des ikonischen Queer-Designer Walter Van Beirendonck, Objekte aus dem legendären Haçienda-Club und drehe die Zeit zurück mit großformatigen Bildern der Rave-Kultur von Andreas Gursky.

Sound ist nur ein Teil der Geschichte, wenn es um diese Musikkategorie geht: sie hat Communities sowohl on- als auch offline aufgebaut, die Musiktechnologie demokratisiert und einen sicheren Raum für freie Meinungsäußerung geschaffen.

Gemma Curtin, Kuratorin

„Electronic“ ist eine Ausstellung des Musée de la Musique – Philharmonie de Paris und findet vom 01. April bis 26. Juli 2020 im Design Museum, London statt.

Titelbild: Chemical Brother´-Show von Smith & lyall, Foto: Luke Dyson

Die aufwendigen Christian Louboutin Stiefel, High Heels und Ankle-Boots mit der roten Sohle sind aus der High Fashion Welt nicht mehr wegzudenken! Nicht nur Topmodels, Stars und Sternchen lieben die spektakulären Schuhe von Christian Louboutin, denn die unvergleichlichen Schuh-Kreationen mit der roten Sohle und dem oft sehr hohen Absatz lassen Frauenherzen auf der ganzen Welt höher schlagen. In den Arbeitervierteln von Paris aufgewachsen, entdeckte Christian Louboutin bereits in den Jugendjahren bei einem Besuch im Musée des Arts Africains et Océaniens seine Leidenschaft für Damen-Schuhe. Ein Schild mit einem durchgestrichenen Pfennigabsatz wies die Damen darauf hin, das Museum nicht mit High Heels zu betreten.

Die Geschichte des Premium Schuh-Labels

Dieses Bild ging dem jungen Franzosen nicht mehr aus dem Kopf und so begann er seine ersten Zeichnungen. Die Passion wurde zum Beruf. Christian Louboutin lernte bei Charles Jourdan, Maud Frison, Yves Saint Laurent und Chanel und eröffnete 1992 sein eigenes Geschäft am Place des Victoires in Paris. Inzwischen sind die typischen Christian Louboutin Shoes nicht nur auf dem roten Teppich ein Muss, die moderne Frau von heute trägt stolz die schwindelerregend hohen Pumps von Christian Louboutin. Ob Stiefel aus Lack und Leder, Satin-Ballerinas, Sandalen, elegante Peep Toes, sportliche Booties oder luxuriöse Stiefeletten, der Online-Shop Modeluxus präsentiert einzigartige Schuhmode aus dem Hause Louboutin.

Die Accessoires des Ausnahme-Designers

Aber auch die neuen Handtaschen aus Lackleder oder Samt, die inzwischen die Kollektion von Christian Louboutin bereichern, finden in der Fashion-Welt zunehmend Beachtung und gelten immer wieder als absolutes Must-Have. Denn Christian Louboutin weiß, was Frauen unwiderstehlich macht, und so erfreuen sich auch die Taschen-Kreationen von Christian Louboutin von Tokio über Los Angeles und von New York bis nach Paris und München größter Beliebtheit.

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Vollständiger Name

Adrian Adolph Greenburg

Lebenslauf

1903 Am 03. März in Naugatuck (Connecticut) geboren.
1921 Beginnt eine Ausbildung an der Parsons School of Design (früher New Yorker School for Applied and Fine Arts)
1922 Lernt im Sommer im Gloucester Playhouse in Massachusetts das Metier Kostümdesign kennen. Im Herbst ist er in Paris und legt sich seinen neuen Spitznamen Gilbert Adrian zu. Wird vom Komponisten Irving Berlin als Kostümbildner angeheuert, bricht seine Ausbildung ab und geht für den neuen Job nach New York.
1923 Designt den Großteil für Berlins „Music Box Revue“. Wird daraufhin von der Schauspielerin Natacha Rambova nach Hollywood eingeladen, um für sie und ihren Ehemann Rudolph Valentino die Kostüme zu kreieren.
1925 Entwirft ein ausgefallenes Programm zur Premiere von Charlie Chaplins Film „The Gold Rush“ und erhält daraufhin diverse Jobangebote. Er entscheidet sich für Cecil B. DeMille und entwirft in den kommenden Jahren für elf seiner Filme die Kostüme.
1927 „The King of Kings“ erscheint mit einer lassziven Maria Magdalena als Figur. Für diese Figur entwirft Adrian ein Metall-Büstenhalter mit einem roten Umhang sorgt damit für Furore.
1928 Wird Chefdesigner bei den MGM Studios und bleibt dort 16 Jahre. Er arbeitet u.a. für Greta Garbo, Norma Shearer, Joan Crawford, Ingrid Bergman, Jean Harlow, Marie Dressler, Myrna Loy und Katharine Hepburn. In seinem Vertrag wird der berühmte Satz „Gowns by Adrian“ aufgenommen.
1930 Setzt im September einen Rekord auf, in dem er ein Kleid aus einem Stoff macht, welcher ausgebreitet eine 1,25 Meilen lang ist. Im Oktober erscheint zum ersten Mal Adrians Design in der Vogue – getragen von Greta Garbo.
1932 Ein weißes Rüschenkleid aus dem Film „Letty Lynton“, von Joan Crawford getragen, wird sein meist kopierter Entwurf. Monate nach dem Film verkauft das Kaufhaus Macys zunächst 15.000 Kleider. Die Zahl steigt bis auf 500.000 an.
1936 Seine Kostüme für „The Great Ziegfeld“ benötigen 50 Pfund Silberpailletten, 1.000.000 blaue Pailletten, 10.000 Meter Chiffon, zwölf Meter weiße Straußenfedern, 55 chinesische Fasanschwänze, und mehr als 75 Pfund Kostümjuwelen.
1938 „Marie Antoinette“ mit Norma Shearer in der Hauptrolle erscheint. Für die opulenten Kostüme wirbt Adrian eine Hutmacherin aus der Russischen Kaiserlichen Oper an und eine kleine Armee von Helfern, die mit Lupen seine komplizierten Muster auf dem Stoff bringen.
1939 Hochzeit mit der Oscar-prämierten Schauspielering Janet Gaynor. Kreiert für den „Zauberer von OZ“ die berühmten roten Schuhe für Judy Garland.
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1940 Sein Sohn Robin Gaynor Adrian wird geboren.
1941 Verlässt MGM.
1945 Erhält den Winnie-Award für seine Damenlinie.
1952 Kehrt zu MGM zurück. Erleidet im Mai einen Herzinfarkt und beeinträchtigt seine Arbeit. Er geht mit seiner Famile nach Brasillien für sechs Jahre.
1958 Nach seiner Rückkher nach Amerika beginnt er mit den Entwürfen für „Grand Hotel“.
1959 Beginnt mit den Arbeiten für „Camelot“, kann diese aber nicht mehr abschliessen. Am 13. September in Hollywood/Los Angeles (Kalifornien) ist Adrian einem Schlagfall erlegen.
1961 „Camelot“ erhält einen Tony für das Kostümbild und Adrian wird posthum geehrt.

Unternehmensgeschichte

1931 Eröffnung eines Antiquitätengeschäfts on Los Angeles.
1941 Eröffnung seines eigenen Salons in Beverly Hills.
1948 Eröffnung eines weiteren Salons in Manhattan.
1952 Die letzte Kollektion von Adrian Ltd erscheint.

Filme mit Kostümen

  • Her Sister from Paris (1925)
  • The Eagle (1925)
  • Cobra (1925)
  • The Volga Boatman (1926)
  • Fig Leaves (1926)
  • For Alimony Only (1926)
  • Young April (1926)
  • Gigolo (1926)
  • The Little Adventuress (1927)
  • Vanity (1927)
  • The King of Kings (1927)
  • His Dog (1927)
  • The Country Doctor (1927)
  • The Fighting Eagle (1927)
  • The Angel of Broadway (1927)
  • The Wise Wife (1927)
  • Dress Parade (1927)
  • The Forbidden Woman (1927)
  • The Wreck of the Hesperus (1927)
  • The Main Event (1927)
  • My Friend from India (1927)
  • Chicago (1927)
  • Almost Human (1927)
  • A Ship Comes In (1928)
  • Let ‚Er Go, Gallegher (1928)
  • What Price Beauty? (1928)
  • Stand and Deliver (1928)
  • The Blue Danube (1928)
  • Midnight Madness (1928)
  • Skyscraper (1928)
  • Walking Back (1928)
  • The Masks of the Devil (1928)
  • Dream of Love (1928)
  • A Lady of Chance (1928)
  • A Woman of Affairs (1928)
  • A Single Man (1929)
  • Wild Orchids (1929)
  • The Bridge of San Luis Rey (1929)
  • The Godless Girl (1929)
  • The Trial of Mary Dugan (1929)
  • The Last of Mrs. Cheyney (1929)
  • The Single Standard (1929)
  • Our Modern Maidens (1929)
  • The Unholy Night (1929)
  • The Thirteenth Chair (1929)
  • The Kiss (1929)
  • Untamed (1929)
  • Dynamite (1929)
  • Their Own Desire (1929)
  • Devil-May-Care (1929)
  • Marianne (1929)
  • Not So Dumb (1930)
  • Anna Christie (1930)
  • A Lady to Love (1930)
  • A Lady’s Morals (1930)
  • Montana Moon (1930)
  • This Mad World (1930)
  • The Divorcee (1930)
  • Redemption (1930)
  • The Rogue Song (1930)
  • In Gay Madrid (1930)
  • The Lady of Scandal (1930)
  • The Florodora Girl (1930)
  • Our Blushing Brides (1930)
  • Let Us Be Gay (1930)
  • Romance (1930)
  • Private Lives (1931)
  • Possessed (1931)
  • Laughing Sinners (1931)
  • Grand Hotel (1932)
  • Red Dust (1932)
  • Letty Lynton (1932)
  • Smilin‘ Through (1932)
  • Strange Interlude (1932)
  • Today We Live (1933)
  • Dinner at Eight (1933)
  • Queen Christina (1933)
  • The Cat and the Fiddle (1934)
  • The Barretts of Wimpole Street (1934)
  • The Merry Widow (1934)
  • Nana (1934)
  • Naughty Marietta (1935)
  • Anna Karenina (1935)
  • I Live My Life (1935)
  • Rose Marie (1936)
  • Wife vs. Secretary (1936)
  • Love on the Run (1936)
  • The Great Ziegfeld (1936)
  • Romeo and Juliet (1936)
  • San Francisco (1936)
  • The Gorgeous Hussy (1936)
  • Born to Dance (1936)
  • Camille (1936)
  • Double Wedding (1937
  • The Last of Mrs. Cheyney (1937)
  • Maytime (1937)
  • Conquest (1937)
  • The Girl of the Golden West (1938)
  • The Shopworn Angel (1938)
  • Sweethearts (1938)
  • Marie Antoinette (1938)
  • The Wizard of Oz (1939)
  • Balalaika (1939)
  • The Women (1939)
  • Strange Cargo (1940)
  • New Moon (1940)
  • Susan and God (1940)
  • The Philadelphia Story (1940)
  • Pride and Prejudice (1940)
  • Boom Town (1940)
  • When Ladies Meet (1941)
  • Two-Faced Woman (1941)
  • Ziegfeld Girl (1941)
  • Woman of the Year (1942)
  • Flight for Freedom (1943)
  • Humoresque (1946)
  • Possessed (1947)
  • Grand Hotel (1958)
  • Camelot (1959)

Website

Eintrag bei Fashionmodeldirectory.com

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Vollständiger Name

Valentino Clemente Ludovico Garavani

Lebenslauf

1932 Am 11. Mai in Voghera / Italien wird Valentino geboren.
1944 Die ersten Skizzen (in Schulbüchern) entstehen.
1949 Abitur bestanden und Stipendium für Pariser Haute Couture Gewerkschaft erhalten.
1950 Ausbildungsbeginn zum Modedesigner an der École de la Chambre Syndicale de la Couture Parisienne in Paris/Frankreich.
1957 Beginnt für Guy Laroche zu arbeiten.
1959 Rückkehr nach Italien.
1960 Lernt Giancarlo Giammetti (spätere Lebens- und Geschäftspartner) kennen.
1982 Bruce Hoeksema wird ein wird wichtiger Part im Leben.
1985 Erhält die Auszeichnung „Grande’Ufficiale dell’Ordine al Merito“.
1986 Erhält Italiens höchste Auszeichnung „Cavaliere di Gran Croce“.
1989 „The National Italian American Foundation“ ehrt Valentino mit dem Lifetime Achievement Award.
1995 Kehrt nach langer Zeit nah Florenz zurück und erhält dafür den Premio Speciale Dell’Arte Nella Moda-Award.
1996 Valentino erhält die Auszeichnung Cavaliere del Lavoro, das entspricht der italienischen Ritterschaft.
2000 „The Council of Fashion Designers of America“ ehrt Valentino mit dem Lifetime Achievement Award.
2006 Ehrung zum Ritter der französischen Ehrenlegion.
2008 Rückzug aus der Modebranche. Erhält vom Pariser Bürgermeister die Auszeichnung Grande Médaille de Vermeil de la Ville de Paris.

Unternehmensgeschichte

1959 Gründung des eigenen Modehauses. Eröffnung des eigenen Salons in Rom – nur unter seinem ersten Vornamen.
1961 Kurz vorm Bankrott stehend, eröffnen Valentino und Giammetti in einer kleinen Wohnung in der 54 Via Gregoriana ihr Atelier neu. Elizabeth Taylor wird eine treue Kundin.
1962 Erste Modenschau (außerhalb seines Salons) im Palazzo Pitti in Florenz absolviert. Erste Reise nach New York. Beginnt für die New York manufacturer Leathermode Lederoutfits zu designen.
1963 Im März zum ersten Mal in der Vogue.
1964 Modenschau im Waldorf-Astoria in der Park Avenue, New York im September. Jackie Kennedy wird ein wichtiger Kunde. Im Oktober kreiert Valentino eine Kollektion für Bloomingdale’s Downstairs Store, die güngstigere Versionen seiner Mäntel und Kleider beinhaltet.
1965 Eröffnung eines weiteren Ateliers in Mailand.
1967 Die „White Collection“ wird zum ersten Mal gezeigt.
1968 Das kleine, goldene „V“-Monogramm schlägt ein wie ein Bombe. In Paris eröffnet die erste Boutique. Jackie Kennedy ordert ihr Brautkleid für die Hochzeit mit dem griechischen Reeder Aristoteles Onassis.
1969 Valentino Boutique and Valentino Uomo für Männer debütieren. Das Modehaus wird Teil von Kenton Corporation.
1970 Ready-To-Wear-, Pelz- und Accessoires-Kollektionen entstehen. Weitere Boutiquen werden in New York und Rom eröffnet.
1971 In Rom werden eine Boutique für Männer und „Valentino Più“ (Dekor für Zuhause) eröffnet.
1974 Ein Vertrag mit Mendès zur Fertigung von Ready-To-Wear-Kollektionen wird abgeschlossen.
1975 Im Pariser Hôtel George V. findet die erste Ready-To-Wear-Show statt.
1976 Eine neue Boutique wird in Tokyo, Japan eröffnet.
1977 Die Linie „Valentino Più“ wird an Bonwit Teller verkauft.
1978 Die ersten Gehversuche im Bereich Parfüm werden gewagt und der Duft „Valentino“ wird im Théâtre des Champs-Élysées präsentiert.
1979 Die „Ready-To-Wear“-Produktion wandert zum Turiner Hersteller GFT.
1982 Bruce Hoeksema wird Vizepräsident (bis 1998).
1984 Zum 25jährige Jubiläum erhält Valentino eine Auszeichnung vom italienischen Minister für Industrie und stattet zum das italienische Team für die Olympischen Sommerspiele in Los Angeles aus.
1985 Weitere Düfte folgen und die Denim-Produktion beginnt.
1987 Bonwit Teller verkauft als Erstes die neue Handtaschen-Kollektion.
1989 „Valentino Haute Couture“ wird zum ersten Mal in Paris an der École des Beaux-Arts gezeigt. Die neue Linie „oliver“ wird in Mailand vorgestellt.
1990 „Accademia Valentino Zentrum der Künste“ eröffnet zum 30jährigen Bestehen in Rom seine Pforten. Valentino und Giammetti rufen die Stiftung LIFE (Lottare, Informare, Formare, Educare // Kämpfe, Informiere, Forme, Erziehe) zusammen mit Elizabeth Taylor zum Kampf gegen AIDS ins Leben.
1991 „Vendetta“ und „Vendetta Pour Homme“ werden eingeführt.
1993 Debüt in China auf der CHIC’93. Verträge mit dem chinesischen und japanischen Markt folgen.
1995 Warnaco erhält den Zuschlag Unterwäsche zu produzieren und zu vermarkten. Zwei neue Geschäfte eröffnen in Rom: eins für dei Männer- und Frauen-Linie, eins für das neue Label „Miss V.“
1997 „Very Valentino“ wird vermarket.
1998 Verkauf des Unternehmens an die Holding di Partecipazioni Industriali.
1999 „Very Valentino Homme“ erscheint.
2002 Übernahme des Unternehmens durch die Marzotto-Gruppe (Italien). Der Duft „Gold“ erscheint.
2003 „RedValentino“ (Red = Romantic Eccentric Dress) wird vorgestellt.
2005 Gründung der Valentino Fashion Group. Der Duft „V“ erscheint.
2006 Weitere Düfte kommen auf den Markt: „V Ete“, „V Pour Homme“ & „Rock ’n Rose“.
2007 Die Londoner Gesellschaft Permira erwirbt eine Mehrheitsbeteiligung an der Valentino Fashion Group. „Rock ’n Rose Couture“ kommt auf den Duftmarkt.
2009 Die Düfte „Valentino Eau de Parfum“ und „Rock ’n Dreams“ werden vorgestellt.
2010 Zusammenarbeit mit GAP für die Umsetzung von Hoodies, Parka, T-Shirt und Cargohosen.
2012 Valentino Fashion Group wandert in den Staatsfond von Katar und gehört damit zum Eigentum der Königsfamilie.

Chefdesigner

1959—2008 Valentino Garavani
2008-2008 Alessandra Facchinetti
2008— Maria Grazia Chiuri % Pierpaolo Piccioli

Labels

Valentino
RedValentino
Valentino Garavani
Valentino Roma
Valentino Uomo
Miss V
Oliver
Valentino Più

Websites

Valentino-Website
Online-Firmenpräsenz der Valentino Fashion Group
Valentino Garavani Museum

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Roomeur ist ein junges Modelabel aus New York, welches gerade seine erste Kollektion für das Frühjahr 2013 vorstellte. Die Kollektion besticht durch die maßgeschneiderten Stücke, die durch die geometrischen Stickereien und lebendigen Aufdrucken was Besonderes erhalten.

Ein Blick auf das Design verrät ebenfalls, dass das israelische Designer-Duo ein Faible für die mexikanische Künstlerin Frieda Kahlo hat. Von ihr und ihren Arbeiten inspiriert, kreiert Roomeur u.a. schwarze Seidenkleider mit botanischen Drucken oder Brokat-Anzüge mit Shorts.

Ihr tragbares Design mit einem Hang zum luxuriösen lassen die Jungdesigner ein Modelabel mit Zukunft sein.

Roomeur sind Hagit Kassif und Omer Pozner, die in Israel gemeinsam Modedesign studierten und schon früh die Idee eines eigenen Labels hatten. Auf unterschiedlichen Wegen gelangten sie nach New York, wo sich ihre Wege erneut trennten, da Kassif die Möglichkeit bekam, in London ihren Master am Royal College of Art abzuschließen. Nach sechs Monaten kontaktierte sie allerdings Pozner und sagte ihm, dass es nun an der Zeit wäre, loszulegen. Gesagt, getan nahmen sie ihre Arbeit in New York auf.

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Roomeur from Gili Cohen on Vimeo.

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Seide (lat. Seta) ist die einzige in der Natur vorkommende textile Endlosfaser und von allen Textilien unserer Haut am ähnlichsten. Ursprünglich stammt sie vermutlich aus ostasiatischen Ländern wie etwa China (dort wird heute noch der größte Hauptanteil produziert) und Japan. Sie war eine der wichtigsten Handelswaren, die über die „Seidenstraße“ nach Europa transportiert wurden. Indien zählt ebenfalls zu den Erzeugerländern.

Züchtung und Gewinnung:

Seide entsteht durch die Seidenraupe, die sich hauptsächlich von den Blättern des Maulbeerbaumes (auch „Maulbeerseide“ genannt) ernährt. Die Japanischen Eichenseidenspinner sind Raupen, die sich von Eichenblättern ernähren und dennoch werden einige Seidenraupen unter besonderen Bedingungen aufgezogen, um Qualitätsseide zu erhalten. Dazu müssen sie sich als erstes verpuppen, denn nur so können sie die Seide in ihren speziellen Düsen im Maul produzieren. Dabei entstehen große Schlaufen, die sich mit bis zu 300.000 Windungen um den Kokon legen. Wenn dieser Vorgang abgeschlossen ist, werden sie mit Hilfe von heißem Wasser oder Wasserdampf vor dem Schlüpfen getötet, um zu verhindern, dass die Kokons vorher zerreißen. Danach werden in der Regel ca. drei bis acht Kokons (Filamente) zusammen entweder abgewickelt oder gehaspelt (sog. Haspelseide). Durch den dadurch entstandenen Seidenschleim kleben die Kokons zusammen und bilden einen Seidenfaden (Grège), der sich jetzt zu einer glatten Textiloberfläche verarbeiten lässt. Tierfreundlich ist das nicht, aber es gibt auch einen anderen Weg, denn bei der Wildseide (Tussahseide) verpuppen sich die Raupen zwar auch, werden aber nicht getötet, sondern können schlüpfen. Durch diesen Vorgang erzielt man auch keinen Endlosfaden, sondern unregelmäßige Verdickungen, denn der Faden der Wildseide ist nicht wie bei der gezüchteten Seide unendlich, sondern muss erst wieder zusammengesponnen werden.

Umgang mit Seide im täglichen Gebrauch:

Seide ist ein höchst angenehmer Begleiter – sowohl an sehr heißen als auch kalten Tagen. Durch seine Leichtigkeit und den besonders angenehmen Tragkomfort wirkt der Stoff im Sommer erfrischend kühl und im Herbst herzlich warm. Doch wie pflegt man die Lieblingstücke nach dem Tragen richtig? Da Seide sehr empfindlich auf Wasser reagiert, sollte man unbedingt darauf achten, die entsprechenden Teile mit speziellen Seidenreinigern oder milder Seife zu waschen. Dafür eignet sich die Handwäsche am besten. Seide sollte man zudem auf keinen Fall auswringen, denn sie ist gerade im nassen Zustand äußerst formempfindlich. Bügeln sollte man das Material nur auf links und auf mittlerer Stufe. Dabei kann sie ruhig noch ein wenig feucht sein. Direkte Sonneneinstrahlung sollte man hingegen vermeiden, da durch ihre hohe Empfindlichkeit die Farben allmählich verblassen und vergilben. Wenn diese Tipps beachtet werden, kann nichts mehr schief gehen und man hat länger Freude am Tragen.

Text: fashionpress.de

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Webpelze:

Webpelze sind Pelzimitate aus hohem Flor, die aus zwei verschiedenen Garnen hergestellt werden. Man unterscheidet zwischen:

  • Grundgarn – meist aus Baumwolle (CO) und stark verzwirnt und
  • Flogarn – meist synthetisch (Polyacryl-Florgarn) und die Fäden sind bereits verzwirnt.In der Modeindustrie werden sie gerne als Ersatz für Echtpelz verwendet.

Meist werden nur Krägen oder Besätze mit Webpelzen versehen, aber niemals ein komplettes Kleidungsstück.

Test – Echtpelz und Webpelz:

Leider ist es heutzutage gar nicht so einfach, einen Echtpelz vom sogenannten Fake Fur zu unterscheiden, denn die meisten Kleidungsstücke sind weder mit einem Vermerk (echter Pelz oder Real Fur) gekennzeichnet. Meistens wird dann der günstigere Preis als Unterscheidungsmerkmal benutzt – aber dieses Argument ist weder sicher noch vertrauenswürdig.

Es gibt vier unterschiedliche Tests, die man machen kann, um herauszufinden, um was für eine Art von Pelz es sich handelt. Hier sind die wichtigsten im Überblick:

Strukturtest:

Bei Tierfellen setzen sich viele verschiedene Haarschichten unterschiedlich zusammen, das gekräuselte Haar bildet die erste Schicht (Unterwolle), wobei die etwas längeren Haare herausstechen. Bei Kunstfellen sind alle Haare genau gleich lang und haben meist die gleiche Färbung. Ein weiteres Erkennungszeichen ist, dass Echtpelz viel geschmeidiger, beweglicher und lockerer als Kunstfell ist.

Ledertest:

Da Echtpelz nur in Verbindung mit Leder gewonnen und verarbeitet wird, ist es einfach, ihn daran zu erkennen. Man zieht einfach am Ansatz des Pelzes die Haare ein bisschen auseinander und achtet darauf, ob Leder zum Vorschein kommt. Wenn ja – dann handelt es sich um echten Pelz. Kunstfell entsteht auf der Basis von Kunststoff.

Pustetest:

Ganz klar – ein Echtpelz hüpft oder schwingt beim Gehen mit, während Kunstfell eher steif und fest sitzt.

Feuerzeugtest:

Echtpelze verbrennen genauso wie menschliches Haar und riechen auch so, während Kunsthaar nach verbranntem Plastik riecht. Beobachtet man den Schmelzvorgang von Kunsthaaren ganz genau, stellt man fest, dass sich am Ende des Haares kleine Plastikkügelchen bilden, die hart werden. Text: fashionpress.de

Text: fashionpress.de

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Die Haut von Säugetieren, die bis zu 50-400 Haare pro Quadratzentimeter aufweist, nennt man Fell. Ist mehr Haardichte pro Quadratzentimeter (>400) vorhanden, bezeichnet man die Haut als Pelz.

Fell besteht aus dem Deckhaar (Oberhaar) und den Wollhaaren (Unterwolle). Es wird je nach der jeweiligen Gesetzgebung und entsprechend seiner Eignung wirtschaftlich genutzt. Je nach Grad der Färbung, der Beschaffenheit der Haare, des Leders (Stärke und Zustand der Haut) werden Felle verschiedenen Industrien als Rohprodukt angeboten. Nachdem das Fell abgezogen worden ist, wird es Pelz genannt.

Pelze, die zugerichtet und zu veredelten Tierfellen verarbeitet worden sind, bezeichnet man als Rauchwaren (österreichisch auch Rauware). Meist werden die Tiere in speziellen Pelzzuchttierfarmen gezüchtet. Leider kommt es dennoch immer wieder vor, dass Tiere gejagt und getötet werden, um bestimmte Fell-bzw. Pelzartennamen zu erzielen (Nerzjacke oder Bisammantel). Ein großer Teil der Bevölkerung und einige Tierschutzorganisationen lehnen Pelze aus ethischen Gründen ab. So wird das Thema immer wieder in den Medien kritisiert.

Eigenschaften und Qualität:

Viele Faktoren bestimmen, welches Fell für welchen Zweck geeignet ist. So ist zum Beispiel das Fell der Tiere, die ganz oder auch nur zeitweilig im Wasser leben (Pinguine, Schildkröten und Robben), sehr strapazierfähig. Je kälter ihr Lebensraum, desto dichter und seidiger ist ihr Haar. In den wärmeren Gebieten überwiegt meist das Grannenhaar gegenüber dem Wollhaar. So sind Winterfelle qualitativ hochwertiger als Sommer- oder Übergangsfelle.

Text: fashionpress.de

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