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Landa

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Das kleine Schwarze

Black is the THRILL!

Es begann alles in einem katholischen Nonnenkloster, in dem Coco Chanel nähen lernt. Schuluniformen, Schwarz-Weiß bestimmen ihren Alltag. Die Farbe Schwarz wird Coco ihr ganzes Leben begleiten.

Sie entwirft das kleine Schwarze. Ein einfacher Schnitt und klassische Eleganz in einem und durch den geringen Stoffverbrauch für jeden erschwinglich. Eine Uniform für Frauen mit Stil ist entstanden. Dies sollte der Beginn einer Mode-Revolution werden.

Das kleine Schwarze lässt sich immer neu erfinden. Es ist ein Kleid das den Charakter unterstützt. Es erobert die ganze Welt. Nach dem zweiten Weltkrieg begeistert erstmal Dior mit seiner Silhouette des kleinen Schwarzen – runde Schultern, betonte Taille. Hollywood entdeckt es für sich. Sinnlich, aggressiv, verführerisch verkörpern die Hollywood-Beauties im schwarzen Kleid die verlorene Geliebte, egozentrische Intrigantin, kaltblütige Mörderin. Die Femme Fatale setzt das kleine schwarze als Waffe ein. Berühmtheiten wie Rita Hayworth, Ava Gardner, Marylin und Co. verdanken unter anderem auch diesem Kleid ihre Karriere.

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Ava Gardner, 1946 Foto: picture alliance/Mary Evans Picture Library

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Edith Piaf, Anfang 1940er, Foto: picture alliance/Keystone

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Rita Hayworth, 1946, Foto: picture alliance/Mary Evans Picture Library

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Elizabeth Taylor, 1959, Foto: picture alliance/Glasshouse Images

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Cristina Savulescu: Look 6 of ICONIC Pieces, Foto: cristinasavulescu.com

Die Verwandlung setzt sich mit Audrey Hepburn in dem Givenchy Kleid in „Frühstück bei Tiffany“ fort. Das Kleid bekommt neue Anmut und Eleganz.

In den 68ern kommt der Wunsch nach Freiheit, Individualität und Emanzipation. Das Kleid verliert etwas an Bedeutung, wird aber kürzer. Es sind rebellische Jahre.

1979 bestimmen die Italiener den neuen Stil – Mailand wird zur Modemetropole. Breite Schultern, Blazer und Hosenanzüge von Georgio Armani – asymmetrische Entwürfe von Ferré und gewagtes von Versace signalisieren die neue Mode – kreativ, frei, figurbetont, sexy.

Veränderung ist die einzige Art zu überleben

In den 80ern wird Chanel Dank der Hilfe von Karl Lagerfeld wieder En Vogue. Mit dem Motto – die Veränderung ist die einzige Art zu überleben – schafft er es zu neuem Glanz für das Label. Neben Chanel steigen auch Dolce & Gabbana in den Modehimmel auf. Sie schaffen den Durchbruch erst nach vier Kollektionen. Das sizilianische Kleid wird zum D&G Markenzeichen. Der Fotograf Ferdinando Scianna setzt mit dem Model Marpessa Hennink für das italienische Label neue Maßstäbe. Die 90er werden von Jil Sander (gradlinig/minimalistisch) und Prada (in banalen Objekten größte Komplexität finden) bestimmt.

Das kleine Schwarze steht nicht nur für ein bestimmtes Frauenbild, es gibt unendliche Variationen und Inspirationen. Wandelbarkeit ist das Erfolgsgeheimnis.

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VOLTAGE COUTURE by Iris van Herpen, Foto: irisvanherpen.com

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VOLTAGE COUTURE by Iris van Herpen, Foto: irisvanherpen.com

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Im Labor mit Architekten und Wissenschaftlern, mit den 3D Druckern, entsteht die Zukunftsinterpretation des kleinen Schwarzen, Design Iris van Herpen.

Weitere Designs, die maßgeblich das „Kleine Schwarze“ geformt haben

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Versace „Bondage“-Kollektion mit C. Schiffer und N. Cambell, 1992, Foto: Irving Penn

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Elizabeth Hurley im berühmten Versace-Kleid, 1994, Foto: Picture-Alliance / Photoshot

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Aktuelle Kleider in den Shops (Anzeige)

Am 23. Oktober 2015 waren Luna Studios in Ottensen Gastgeber einer Präsentation der drei Hamburger Labels: Petrûs, Lights of London und United Uniforms – und diese Labels solltet Ihr Euch merken.

Alle drei Marken gehören zu dem familiengeführten Unternehmen Rivergate, welches ebenfalls in Hamburg zuhause ist, und zeichnen sich vor allem durch ihre Qualität und vielseitige, aber dennoch schlichte Designs aus.

Die Macher dieser Jacken haben es verstanden was der Kunde von heute braucht: überall tragbar, individuell und dazu „Made in Hamburg“.

Die Materialien sind innovativ, halten wunderbar warm und sind trotzdem leicht. Im Designbereich wird der Fokus auf zeitlose Modernität und körpernahe Schnitte – die absolute Bewegungsfreiheit gewähren – gelegt. Diese Kombination aus Funktionalität, Stil und Tragekomfort machen die Jacken der drei Labels so attraktiv. Durch verschiedene Designs und Themen können viele verschiedene Zielgruppen mit ihren Ansprüchen abgedeckt werden.

Eindrücke von der Veranstaltung für Rivergate

Ich freue mich, mehr und mehr von den Nordmännern/-frauen zu sehen und habe mich schon für eine Jacke entschieden.

Cordell Military Olive vin United Uniforms, Fotos: RIVERGATE GMBH & CO. KG

Petrûs

Petrûs

Petrûs steht für hochwertige Jacken aus exquisiten, langlebigen Woll- und Baumwollmischgeweben für den urbanen Abenteurer, für dem Qualität und Eleganz gleichermaßen wichtig ist. Die Kollektion vereint moderne Schnitte, außergewöhnliche Materialien und Funktionalität. Der Mix aus Casualwear und Luxus ist sowohl straßentauglich als auch mondän.

Petrûs, das bedeutet Eleganz, Urbanität, Avantgarde und Charakter. Am Ende steht ein Kleidungsstück, das durch die perfekte Harmonie dieser Attribute überzeugt.

Lights of London

Lights of London

Lights of London feiert den einzigartigen Lebensstil Europas in der kreativen Modehauptstadt London. Nirgendwo sonst als in den Straßen von London findet sich eine moderne Popkultur mit einem ausgeprägten Sinn für Stil wieder. Seine inspirierende Atmosphäre dient weltweit den visionärsten Designern.

Von den Sehenswürdigkeiten und Klängen dieser Stadt beeinflusst, entstehen die Kollektionen von „Light of London“. Das Tragen dieser Jacken – ob in einer East End Bar oder ein Bond Street Boutique – zeigt immer den Geschmack für zeitlose Klassiker.

Mind the gap between the classic and the modern edge.

United Uniforms

United Uniforms

Das jüngste Label ist United Uniform, welches an den trendbewussten Urban Warrior gerichtet ist. Uniformen bestehen aus zahlreichen Facetten und dienen als Inspirationsquelle für United Uniform. Schon in den 1960er und 1970er Jahren wurden Militärjacken von aktiven Kriegsgegner wie John Lennon in ihrer ursprünglichen Bedeutung umgedreht und dienten als Mittel im Kampf für den Frieden. Der Army-Look wurde gesellschaftsfähig und Modehäuser wie Yves Saint Laurent oder Chanel verarbeiteten die klassischen Formen und Details in ihren Kollektionen. Mit der Zeit ging auch das Symbols des Friedens verloren, nichtsdestotrotz ist der Army-Look immer noch fester Bestandteil der Modewelt. Heute steht der Look für eine neue, mutige und starke Fashion-Forward Generation, die weiß, was sie will. United Uniforms setzt sogar noch einen drauf und benennt seine Kollektionen nach Friedensnobelpreisträgern wie Malala Yousafzai oder Nelson Mandela und würdigt auf diese Weise ihren Einsatz für den weltweiten Frieden. Gepaart mit ausgesuchten Materialien und Schnitten zeigt United Uniforms auf diese Weise seine Passion für starke Styles und für eine exzellente Qualität. Wasserabweisend, winddicht und atmungsaktiv sind die Jacken und die abnehmbaren Webpelze sind 100% tierfreundlich – alles was der Urban Warrior von heute braucht!

For this belief we stand united in United Uniforms!

Resümee zur Berliner Fashion Week

Inspiration, Mut, Neues, Wagnis, Risiko… Das suchte man in der Berliner Fashion Week vergeblich. Ich empfand sie schon letztes Jahr als lahm. Und dieses Mal wurde es nicht besser.

Woran liegt das? Sicherlich nicht an der immensen Kreativität der Designer in Deutschland, sondern eher an dem enormen Druck der Wirtschaftlichkeit der Kollektionen, gepaart mit Interessen der Investoren und Branchenvertreter und fehlender Marketingbegabung der Organisatoren und Veranstalter.

Foto: Premium F/S 2016, premiumexhibitions.com
Foto: Premium F/S 2016, premiumexhibitions.com

Ich plädiere auf kompromissloses Design, den man angemessen unterstützen und vermarkten sollte. Dieses momentane Bedürfnis nach Sicherheit, das uns in der Kreativität enorm beschränkt garantiert sicherlich nur den Untergang. Dies wird auch kräftig vom Branchenvertreter „Fashion Council Germany“ unterstützt. Ich frage mich, was habt Ihr getan um das ganze nachhaltig zu erhalten?! Bis jetzt nur viel „Bla Bla“ mit einer großer Portion „nichts dahinter.“

„Wir müssen den Nachwuchs fördern“ hört man immer nur. Ja was bedeutet das denn konkret? Und was ist mit den anderen 80% Kreativen, die nicht zum Nachwuchs gehören???

Mein Vorschlag: wechselt jedes Jahr den Vorstand des „Fashion Council Germany“ aus und setzt bitte nicht nur Menschen mit hochrangigen Namen ein. Es kann nicht sein, dass auf dieser Plattform nur Designer Aufmerksamkeit kriegen, die eine bestimmte Richtung verfolgen. Es wirkt doch jetzt schon alles nur noch monoton und langweilig, ja geradezu uniformiert!!!

Und das ganze System scheint zubetoniert zu sein, da es sich jetzt trotz des offensichtlich mangelnder allgemeiner/internationaler Interesses gar nichts ändert.

Es ist Zeit für WAHRE Veränderungen!

DURCHBRECHEN und KAPUTTMACHEN das Ganze und die Fashion Week-Landschaft für die öffnen, die was wagen und ihrem Herzen folgen.

Wo sind all die verrückten Egozentriker, Rebellen, Systemkritiker? Ich vermisse Euch.

Christiane Arp, Chefredakteurin der VOGUE sagte im Rahmen des VOGUE Salons: „Die Berlin Fashion Week ist unser Aushängeschild für den Zustand der Modebranche in Deutschland.“ Das kann ich nur als Floskel betrachten und mit viel Ironie darüber lachen.

Meine persönlichen Highlights

Trotz dem die Fashion Week für mich kein rundum gelungenes Event war, habe ich dennoch einiges aus Berlin mitgenommen:

1. Gutes Essen im White Trash Fast Food. Ich verspreche, beim nächsten Mal auch ein Bild zu machen. Diese Mal war der Hunger schneller. 😉

2. Ein Fahrrad gemietet um flott damit in Berlin unterwegs zu sein. Sehr empfehlenswert!!

Bei der Siegessäule auf meinem totschicken, aber funktionalen Fahrrad! ;)
Bei der Siegessäule auf meinem totschicken, aber funktionalen Fahrrad! 😉

3. Interessanter 3D-Schmuck von Vojd Studios

Links: Halskette "Chevron Giant Torque", rechts: Ring "Silver Spinal Ring", Fotos: https://vojdstudios.com
Links: Halskette „Chevron Giant Torque“, rechts: Ring „Silver Spinal Ring“, Fotos: https://vojdstudios.com

5. Der liebevoll eingerichtet Shop voller Sachen im Ethno-Stil von RIANNA + NINA in der Steinstr. 4.

Boutique RIANNA + NINA, Foto: riannaandnina.com
Boutique RIANNA + NINA, Foto: riannaandnina.com

6. Wieder neue schöne Concept-Stores bei Bikini Berlin entdeckt. Wenn Ihr in Berlin mal seid, unbedingt mal vorbeischauen!

Bikini Berlin Concept Shopping Mall, Foto: bikiniberlin.de
Bikini Berlin Concept Shopping Mall, Foto: bikiniberlin.de

Und wie immer viele neue, nette Leute kennengelernt. Alleine das ist ein Grund immer wieder doch noch nach Berlin zurück zu kehren.

Foto: Landa Reimer
Foto: Landa Reimer

 

Drei Tage Berlin – drei Tage, die sich nur um Mode – im Rahmen der Fashion Week Berlin – drehten. Das konnten nur drei tolle Tage werden.

Um allerdings eine Sinnesüberflutung an Mode zu vermeiden, war Planung das A & O. Also wurde vorher schon gecheckt, was alles so auf dem Plan stand. Am Ende standen auf dem Zettel unter anderem die Messen Bread & Butter und Herzblut sowie ausgedehnte Store Checks in den Szeneviertel in Berlin-Mitte und Prenzlauer Berg-Kollwitzkiez. Für spontane Leute mit noch mehr Zeit und die sich morgens gern fragen:

Which trade show shall it be today?

waren diese Messen noch empfehlenswert:

PREMIUM

Die Modemesse PREMIUM legt großen Wert auf Innovation und Qualität und präsentierte auf der Fashionweek Berlin an die 1.400 internationale Damen- und Herrenkollektionen (inkl. Accessoires, Schuhen, Kosmetik etc.). Daneben wurde der Fokus auf aktuelle Trends wie „Green Living“ gelegt. Übrigens: Die nächsten Termine der Premium sind auch im Terminkalender zu finden.

Quelle: PREMIUM H:W 2014:15_0364 ©Laura Deschner
Seek – Trade Show for Contemporary Brands

Innovatives Tradeshowkonzept, welches eine großartige Plattform für junge Marken und Käufer bietet. Auf knapp 1.400 Quadratmetern werden die aufregendsten und progressivsten Marken einem internationale Publikum präsentiert.

Bright Tradeshow

Zu einer festen Instanz im Bereich Streetwear, Sneaker, Fashion und Boardsport entwickelt sich die Bright Tradeshow. Dabei bildet immer und überall Skateboarding die Basis, welches mit seinen verschiedenen Einflüssen einen unverwechselbaren Charakter mit sich bringt.

Panorama

Neu etabliert sich Panorama Berlin als die relevante Modemesse umsatzstarke Damen- und Herrenkollektionen, Schuhe und Accessoires. Immer zeitgleich zur Fashionweek Berlin präsentiert die Messe im neuen ExpoCenter Airport auf 31.000 m², spannende Kollektionen internationaler Designer.

GREENshowroom

Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein werden im GREENshowroom groß geschrieben, und beweist damit, dass dabei keineswegs auf modernes Design im gehobenen Lifestyle-Segment verzichtet werden muss.

14. Januar 2014

Bread & Butter: Ich bin ein Berliner.

Als international führende Leitmesse für das Segment der Street- und Urbanwear präsentierte sich die Bread&Butter zur Fashionweek Berlin nun zum 30. Mal.

Brands, Labels und Designern aus den Bereichen Denim, Sportswear, Street Fashion, Function Wear und Casual Dressed Up bietet sie zweimal jährlich eine Marketing- und Kommunikationsplattform, auf der sich die ausstellenden Marken ihrer Ausrichtung und Philosophie entsprechend kreativ und in allen ihren Facetten dem internationalen Fachpublikum präsentieren. Und es gab tatsächlich eine Menge zu sehen.

Viele Eindrucke, Inspirationen, kunstvoll gemachte Stände

Das Unternehmen Scotch and Soda hat zum Beispiel die Attrappe eines exklusiven Hotels / Clubs nachgebaut und am Stand von Pantofola D’Oro konnte „mann“ sich eine traditionelle Rasur verpassen lassen.

Quelle: BREAD & BUTTER ICH BIN EIN BERLINER WINTER 2014 | © breadandbutter.com (Julia Nitzschke)

Wie man sieht hat sich die Modeausrichtung nicht viel zum Vorjahr verändert.

Quelle: Landa Reimer
Quelle: Landa Reimer

Nichts destotrotz gab es jede Menge kreativ gekleidete Menschen, Goodiebags in Form von Turnbeutel und jede Menge Männer mit Bartwuchs zu sehen.

Quelle: BREAD & BUTTER ICH BIN EIN BERLINER WINTER 2014 | © breadandbutter.com (Franziska Taffelt)
Quelle: BREAD & BUTTER ICH BIN EIN BERLINER WINTER 2014 | © breadandbutter.com (Franziska Taffelt)

Die Herren waren allesamt nett anzusehen, aber wenn es nach mir ginge, hätte ich sie alle zum Stand von Pantofola D’Oro geschickt. (kleiner Scherz am Rande)

Hier auch noch mal eine Farbkarte der Farben, die am meisten aufgefallen sind. Im großen und ganzen eher gedeckte Farben – passend eben zum Herbst/Winter.

Hier nun eine kleine Auswahl weiterer Marken, die mir positiv aufgefallen sind. Eigentlich sind es alle, aber es waren über 500 Brands ausgegestellt, die ich unmöglich alle hier vorstellen kann.

Fever London

Wunderschöne und stylische Kleider im Vintage-Look für die Damen.

Oilily
Quelle: Oilily
Quelle: Oilily

Fantastische bunte Kinder- und Frauenmode. Schwarz-weiß-Liebhaber sind hier definitiv fehl am Platze.

Scotch & Soda
Quelle: Scotch & Soda

Scotch & Soda Amsterdam Couture steht für hochwertige Kleidung, die jedem steht.

Wir möchten, dass unsere Kunden ihre Kleidung lieben und sich darin wohlfühlen. Die Scotch & Soda Produkte verfügen über viele besondere Details, einen hohen Qualitätsstandard und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Designer von Scotch & Soda scheuen weder Kosten noch Mühen, um ihre Muster mit vielen liebevollen Details zu versehen und sogar die Innenseite eines jeden Kleidungsstücks hingebungsvoll zu verarbeiten. Jedes Produkt wird mit kleinen schmückenden Einzelteilen versehen und ist inspiriert durch eine Fülle von Einflüssen aus der ganzen Welt.

Scotch & Soda

Wie bereits erwähnt, könnte ich an dieser Stelle noch lange so weitermachen, aber es ist einfach kein Platz da. Wer leider nicht auf der Bread & Butter war, dem empfehle ich ein Blick auf deren Webseite zu werfen. Hier gibt es noch weitere tolle Impressionen und man bekommt alle Aussteller auf einem Blick zu sehen. Empfehlenswert ist auch das neue Online-Magazin BBBMAG. Hier gibt es weitere Stories, Vorstellungen und News rund um die Bread & Butter.

Übrigens: zur nächsten Bread & Butter im Juli 2014 werden die strengen Richtlinien bezüglich Eintritt gelockert. An den letzten beiden Tagen (11./12. Juli 2014) werden die Tore zum ersten Mal für alle Modeliebhaber geöffnet. Die ersten Tage sind nach wie vor dem Fachpublikum vorbehalten.

Das war der erste Tag. Zum Abschluss habe ich mir eine kleine Kräftigung gegönnt – nämlich den besten und leckersten Veggie Burger mit Süßkartoffel-Pommes in ganz Berlin. Den findet Ihr übrigens im Schiller Burger in Neukölln.

Quelle: Landa Reimer

15. Januar 2014

Heute stand die kleine aber feine Messe Herzblut auf dem Stundenplan. Die Herzblut Messe ist zwar übersichtlich, aber dennoch sehr kreativ und im bekannten historischen Saalbau Neukölln/ Cafe Rix wiederzufinden.

Im Gegenteil zu der B&B, die sehr anonym und überwiegend auf Händler ausgerichtet ist, geht es hier sehr kommunikativ und herzlich zu. Auf dieser Fachmesse präsentieren kleine und mittlere Modeunternehmen aktuelle Designs und Outfits von Vintage bis Avantgarde. Die Herzblut Messe bietet damit innerhalb der Fashionweek Berlin eine Plattform für junge und etablierte Labels, die sich als Schöpfer individueller und authentischer Mode hoher Qualität verstehen. Zudem versteht sich die Messe als Präsentations- und Kommunikationsplattform für Händler und Einkäufer sowie für Marken, die für einen Auftritt auf den anderen Modemessen zu klein sind.

Quelle: Herzblut

Auch hier stelle ich Euch gern wieder ein paar ausgesuchte Labels vor:

Frozen Hibiscus
Quelle: Landa Reimer

Frozen Hibiscus ist ein junges Label der Designerin Claudia Urbanek. Hier stehen Neuinterpretaionen der 20er bis 60er Jahre des letzten Jahrhunderts im Fokus.

Kaliber
Quelle: Kaliber Fashion

Modische Taschen und Rücksäcke der Designerin Sarah Jolitz. Die Taschen bestechen durch eine hochwertige Verarbeitung und untypischen Materialkombinationen, werden ausschließlich in Berlin angefertigt und sind manchmal auch limitert.

Anna C. Menzel
Quelle: Anna C. Menzel

Ein absolutes Highlight für mich: die wunderhübschen Kopfbedeckungen von Anna C. Menzel, eine ausgebildete Modistenmeisterin aus Berlin.

Ihr merkt schon: Vorallem die vielen jungen Labels abseits des Mainstreams hatten es mir angetan. Ein Besuch dieser Messe ist absolut empefehlenswert.

Aber auch dieser Tag neigte sich irgendwann dem Ende zu. Nichtsdestotrotz machte ich mich abends noch auf dem Weg, um einen Vortrag zum Thema „Kommunikation und Führung“ von Katharina Höhne zu zuhören.
Der Vortrag war informativ und sehr lehrreich – sowohl privat als auch beruflich gesehen. Und ganz ehrlich: die wenigen modefreien Minuten habe ich sehr genossen.

16. Januar 2014

Für heute standen die Store Checks in den Stadtteilen Berlin-Mitte und Prenzlauer Berg-Kollwitzkiez auf dem Plan. Fernab der Messen machte ich mich auf die Suche nach den etwas anderen Shops.

ACHTLAND
Quelle: ACHTLAND

ACHTLAND, benannt nach der Königin einer keltisch-irischen Mythologie, wurde 2011 von Oliver Lühr und Thomas Bentz gegründet. Sie betonen die grafische Linienführung in ihren Kollektionen und beherrschen das Spiel mit den Gegensätzen. Für selbstbewusste Frauen, die detailreich und farbenfroh mögen, ein Muss.

Ana Alcazar
Quelle: Ana Alcazar

Weiblichkeit als Statement: die Kollektionen von Ana Alcazar bestechen durch präzise Schnitte, starke Farben und exakt herausgearbeitete Details. Dabei findet man immer wieder Formen aus den großen Modeepochen.

lala Berlin
Quelle: Mercedes-Benz Fashion

Die kreative Denkerin hinter lala Berlin ist Leyla Piedayesh. Hauptstadt-Chic in unkonventionellen und dennoch elegant femininen Kollektionen. Aus internationaler Sicht steht das Label heute stellvertretend für die Metropole Berlin.

Anton Heunis
Quelle: Anton Heunis

Hochwertiger und handgemachter Schmuck aus Madrid.

ACNE STUDIOS
Quelle: Landa Reimer

Die Schweden sind bekannt für geschmackvolle und vorallem tragbare Designs. Auch ACNE STUDIOS bildet hier keine Ausnahme. Ein Schuss Extravaganz findet man hier aber auch.

Übrigens: Das schönste Schaufenster, welches ich auf meinem Store Check entdeckt habe, war das von der bekannten Schuhmarke Buffalo. Ganz im Zeichen der Stylejunkyz Dolls:

Quelle: Landa Reimer
Quelle: Landa Reimer

Nach diesem Tag hatte ich mir einen tollen Snack aus dem sudanesischen Imbiss Sahara in Neukölln gegönnt und habe im Kino Yorck herrlich entspannt und den wirklich tollen Film „Wolf of Wall Street“ von Kult-Regisseuer Martin Scorsese angeschauen.

Mein Fait zu diesen drei Tage Berlin lautet: Berlin ist eine großartige Stadt.

Es war eine schöne inspirative Zeit und man merkt wie die Stadt Berlin seine Designer unterstützt. Das sollten sich die anderen Städte in Deutschland wirklich mal abgucken!

Und nicht nur modetechnisch liegt Berlin jetzt bei mir ganz weit vorne, auch aus kulinarischer Sicht wird hier ein unglaubliches Spektrum geboten. Die Berliner trauen sich was und ich habe es sehr genossen für drei Tage auch ein Berliner gewesen sei zu dürfen.

Und eins ist gewiss: Ich werde zur nächsten Fashionweek im Juli definitiv wieder in der Stadt sein!