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stylejunkyz.de

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Die Idee ist so einfach wie genial – die Thinbox – und man fragt sich, warum da nicht schon früher jemand drauf gekommen ist. Einen kleinen Stauraum, wie man ihn in jedem Zuhause findet, in welchem die kleinen Dinge des Alltags wie Schlüssel, Sonnenbrillen, Portemonnaie oder das Handy immer griffbereit untergebracht sind, zu erschaffen, welcher aber nicht nur ein Kasten, sondern gleichzeitig eine schöne, individuelle Wandgestaltung ist.

Die Idee

Die Idee ist, zwei nützliche Dinge für den Alltag, in den eigenen vier Wänden zu verbinden. Kleine Kästen an der Wand kann nämlich jeder gut gebrauchen. Vor allem im Eingangsbereich sind diese nichts ungewöhnliches, sondern wegen ihrer praktischen Vorteile eigentlich schon lange Usus – Schlüsselkästen zum Beispiel. Das ist die Thinbox auch – ein kleiner bis mittelgroßer Kasten, der nicht sehr tief ist, aber Stauraum für die kleinen Dinge des Alltags bietet, damit die Sachen auch immer da sind, wo sie sein sollten. Die Thinbox geht aber noch einen Schritt weiter. Sie nutzt die sonst offene oder nur durch langweilige Türchen verschlossene Vorderfront direkt einfach noch zur individuellen Wandgestaltung – nämlich als Bilderrahmen. Dieser sieht dank der geringen Tiefe der Thinbox auch aus, wie ein Bilderrahmen – und nicht bloß wie ein Kasten an der Wand.

Foto: thinbox.ch
Foto: thinbox.ch

Mehr als nur ein Bilderrahmen

Befestigt wird die Thinbox selbstverständlich wie jedes andere Hängemöbel auch mittels zwei Schrauben. Der Massivholzrahmen ist geölt und entweder in den Nuancen naturholz oder als schwarz erhältlich – je nachdem, was besser zum Rest der Einrichtung passt. Die gerahmte Vorderfront wird natürlich individuell nach Wunsch und Vorstellungen des Kunden bedruckt – ein vielsagendes Foto aus dem Urlaub, ein Portrait des geliebten Menschen oder gleich der ganzen Familie, ein Bild aus der Kunst, welches besonders gefällt oder etwas selbst designtes schmückt somit den Platz, wo sonst nur ein Kästchen hängen würde. Der ganz besondere Clou allerdings ist, dass die Tür der Vorderfront gleichzeitig ein Magnetbord ist. Man kann also noch Bilder oder vielleicht Postkarten nach Beleieben darauf heften und austauschen. Zudem ist die Oberfläche abwaschbar und somit geeignet, mit einem entsprechenden Stift Nachrichten darauf zu hinterlassen – ob Einkaufsliste oder Liebesbotschaft.

Die Thinbox ist in drei Größen erhältich. Fotos: thinbox.ch
Die Thinbox ist in drei Größen erhältich. Fotos: thinbox.ch

Über Roger Riedo

Der Entwickler der Thinbox – Roger Riedo – nutzt seine freie Zeit neben dem Beruf als Produktentwickler bei einem Schweizer Möbelhersteller, um seine Idee der Thinbox weiterzuentwickeln beziehungsweise die Thinbox im eigenen Atelier zu bauen. Als Schreiner weiß er natürlich, worauf es ankommt – ein qualitativ hochwertiges Möbel herzustellen und gleichzeitig den freien Raum zu nutzen für grafische Bilder und ästhetische Vorlieben. Deshalb stellen auch seine Zulieferbetriebe in Handarbeit her und kommen aus dem lokalen Umfeld. Denn ein gutes Möbel muss alles haben – Praxistauglichkeit, Qualität, Ästhetik und Finesse – denn nur so macht Wohnen wirklich Freude.

Die etwas andere Veranstaltung: Der Green Showroom in Verbindung mit der Partnermesse Ethical Fashion Show im Postbahnhof ist Europas größte Plattform für grüne Mode während der Berlin Fashion Week. Das Rahmenprogramm bietet Diskussionen, Fachvorträge und Pressegespräche zum Thema Nachhaltigkeit, auf dem Laufsteg des Green Showroom präsentieren dann rund 40 Designer nachhaltig produzierte und ökologische High Fashion und passende Accessoires.

Nachhaltigkeit ist eine zukunftsweisende Perspektive – auch im Luxussegment. Das zeigt auch die große Anzahl hochrangiger Gäste aus Mode, Wirtschaft, Politik, Film und Fernsehen, die sich über die neuesten Green-Fashion-Kollektionen informieren. Diese haben nämlich schon lange nichts mehr mit einem langweiligen „Öko-Look“ gemein – im Gegenteil: Die kreativen Designer der Labels, darunter Alma&Lovis, Cocccon, Deepmello, Farrah Floyd, Inti Ferreira, Lillika Eden, Perfect Lullaby, Pira, Sey Organic Jeans und Skrabak überraschen mit kreativen, modernen und ungewöhnlichen Looks. Auch Prominente sind unter die Eco-Designer gegangen: Milka Loff Fernandes stellte ihre Kollektion Cabo by Milka vor, Marion Kracht designte Marion Kracht for Lana.

Bei der Fashion wird selbstverständlich auf nachhaltige Materialien gesetzt, die unter fairen Arbeitsbedingungen entstanden sind. Die Models tragen zwar auch locker-lässige Outfits in gedeckten Farben wie einen cremefarbenen Wollpullover zur simplen schwarzen Hose oder ein Wohlfühl-Outfit in Erdtönen, kombiniert mit XXL-Tuch und Mütze, zeigen jedoch auch, dass Eco-Fashion auch ausgehfeine Kleider in sexy Schnitten, elegante Casual Looks und stylische Businessoutfits umfasst.

Ein weißes, kurzes Hemdkleid, darüber ein cremefarbener Mantel zu Slingpumps oder ein dunkler kurzer Rock zu rockiger Jacke im Leder-Look: Beim Anblick dieser modernen, ungewöhnlichen und tragbaren High-Fashion-Outfits werden viele ihre Einstellung zu grüner Mode sicherlich überdenken!

Text: fashionpress.de
Fotos: mercedes-benz-fashionnewsroom

Die PREMIUM hat sich genauso positiv entwickelt wie Berlin als Modestadt und gehört auch heute als Plattform für internationale Kontakte in den festen Terminkalender. Die Attraktivität macht einerseits der Mix aus vielen europäischen Labeln aus, die bevorzugt aus Italien, Dänemark und Frankreich kommen, andererseits auch der stetig zunehmende Besucherandrang aus vielen Teilen Europas. Die Atmosphäre der „Station“, der Buzz, der dort herrscht, wirken sehr inspirierend und zeigen die neuesten Trends, mit denen die Herren- und Damenmode für Herbst-Winter 2015 zu rechnen hat.

Bei unserem Messerundgang sind uns einige Marken aufgefallen, wobei uns durchaus bewusst ist, dass dies nur ein kleiner Teil der vielfältigen Szene ist, die man auch noch berücksichtigen könnte.

armedangels: Neu bei dem sehr trendigen Öko-Label sind Damenjeans, die in vier verschiedenen Schnitten und in drei unterschiedlichen Waschungen angeboten werden. Friederike Könemann berichtet auch über die richtungsweisenden Herstellverfahren und -bedingungen, die hohe Standards sowohl im sozialen Bereich als auch in der Umweltfreundlichkeit setzen. „Wir haben in diese neue Denimkollektion ca. zwei Jahre Entwicklungszeit investiert und sind besonders stolz darauf, dass sie nach GOTS zertifiziert sind. Auch der Preis ab 89,90 € ist eine überragende Leistung unserer Marke.“

PREMIUM Berlin Herbst-Winter 2015, armedangels, Foto: fashionpress.de
PREMIUM Berlin Herbst-Winter 2015, armedangels, Foto: fashionpress.de

Die Damenkollektion von armedangels setzt vor allem auf warme Erdtöne, die mit kühlen städtischen „City Colors“ kombiniert werden. Das Designteam hat die Sehnsucht der Städter zur Natur zum beherrschenden Thema gemacht.

gwynedds: Jörg Mönkemöller, Inhaber und Designer des Labels, hat für seine Kollektion auf lässige Einzelteile gesetzt, so z. B. auf Strickjacken mit Mohair, ohne Ärmel, Blusen in Karostoffen mit Materialmix wie z. B. Fake Leather Kragen. Schicke Jäckchen in Grautönen aus Webstoff bilden die Basis für eine Business Mode, die jung und leger wirkt. Der Jumpsuit ist immer noch ein wichtiges Thema. Parkas mit Echtpelzkragen zum Abnehmen oder mit einem Innenfutter aus Plüsch in Camouflage-Optik sorgen für kuschelige Wärme an kühlen Tagen.

PREMIUM Berlin Herbst-Winter 2015, gwynedds, Foto: fashionpress.de
PREMIUM Berlin Herbst-Winter 2015, gwynedds, Foto: fashionpress.de

Marlino: Die Marke, die Echtfelljacken zum Wenden anbietet, kommt ursprünglich aus der Herrenmode. In der neuen Kollektion gibt es neben den Lederfelljacken, die man beidseitig tragen kann, auch Kombinationen aus Walkmaterial und Fell. Frosted Wool und Marmorierungseffekte sind zusätzliche Highlights in der Jackenkollektion. Dirk Nienaber, Manager von Marlino, legt besonderen Wert darauf „dass alle unsere Felle aus der Food-Produktion stammen.“

PREMIUM Berlin Herbst-Winter 2015, Marlino, Foto: fashionpress.de
PREMIUM Berlin Herbst-Winter 2015, Marlino, Foto: fashionpress.de

Burin: Das dänische Schuh- und Taschenlabel  setzt auf warme Töne für die neue Kollektion und hat im Taschenbereich Flecht-, Strick- und Häkeloptiken gekonnt als Designelement genutzt. Camilla Moesgaard, Mitinhaberin und Designerin des Labels, versucht den Einzelteilen immer „einen Used Look zu geben, weil dies so wirkt, als ob das Teil bereits fester Bestandteil der Garderobe ist und mit dem Träger eins wird.“

PREMIUM Berlin Herbst-Winter 2015, Burin, Foto: fashionpress.de
PREMIUM Berlin Herbst-Winter 2015, Burin, Foto: fashionpress.de

Maerz: Bei der Traditionsmarke im Strickbereich ist nach wie vor im Fokus, Top-Qualität anzubieten, dabei ist man auf das Material Merino spezialisiert. Der überwiegende Teil der Produktion wird in einem eigenen Werk in Ungarn gefertigt. Besonders hervorgehoben hat Frau Cornelia Kirchhelle die sog. „Hybridware, bei der ein bestimmter Nylonanteil zur Witterungsanpassung und für optimalen Trage- und Pflegekomfort hinzugefügt wird.“

M.O.D.: Das Jeanslabel gehört in der Zwischenzeit zu den „Top 5 der Jeans mit Waschungen und ist auch Vorreiter, was die sog. Jogg-Jeans angeht“, so Frank Schäfer, Production Manager. Jogg-Jeans basieren auf Trikotstoffen, die auf Jeansoptik getrimmt werden und auch klassische Jeansschnitte haben. Sie bieten einen höheren Tragekomfort als normale Jeans und werden von Saison zu Saison beliebter. Neu sind Bündchen an den Hosen, damit sie sich besser zu den in der Schuhmode überaus beliebten Stiefeln oder Bikerboots tragen lassen.

AIRFIELD: Die Marke kann nicht nur eine überaus attraktive Kollektion aufweisen, sondern durch die Kooperation mit Sharon Stone, die als Model für ihre neueste Kampagne posiert, punkten. Die Aufmerksamkeit vor allem auch des US-amerikanischen Marktes dürfte ihnen damit auch sicher sein. Sophia Bitter, Pressechefin, berichtet begeistert über das tolle Shooting.

Text: fashionpress.de

Nach langem Überlegen hat sich Pantone entschieden, welche Farbe des Fashion Color Reports für F-S 2015 nach Radiant Orchid die „Color of the Year“ wird: Die Wahl fiel auf Marsala! Dabei ist der Rotton nur eine von zehn Farben, die im Frühling getragen werden: Mit dabei sind außerdem Aquamarine, Scuba Blue, Lucite Green, Classic Blue sowie die Pudertöne Toasted Almond, Strawberry Ice, Tangerine, Custard und Glacier Gray. fashionpress erklärt, für wen sich welche Farben eignet und wie man die Töne am besten kombiniert.

Marsala01

Pretty Pastels

Die luftigen Pastellfarben werden im Sommer ein wichtiger Trend, zum Beispiel in Form von „Pastel Jeans“. Dabei stehen die Zuckerwatte-Farben dunkler Haut besonders gut, schmeicheln aber genauso Hellhäutigen. Sommerlich zart sehen diese Töne zu Weiß auf, sind jedoch auch mit dunklen, kräftigen Tönen kombiniert voll im Trend. Im Internet erscheinen kurz nach Veröffentlichung des Trendreports zahlreiche ausgefallene Outfitideen und Inspirationen von Online-Journalisten, Bloggern und Pantone-Fans – hier finden sich überwältigend viele Tipps und Anstöße für neue Looks und kreative Kombinationen.

Cool bleiben: Die kühlen Töne

Luftig-leicht wird es im Frühjahr beispielsweise mit dem kühlen Aquamarine, das sich gut mit den anderen Blau- und Grüntönen aus der Top 10 mischen lässt, aber auch wunderbar zu Marsala passt. Das ozeanblaue, kräftigere Scuba Blue ist dafür noch etwas verspielter und sorgt bereits jetzt für Strandfeeling. Diese Farbe darf im Sommerurlaub auf keinen Fall fehlen! Besonders gut lässt es sich mit etwas zurückhaltenden Farben kombinieren, die ihm nicht die Show stehlen – zum Beispiel mit dem milden Lucite Green oder dem ruhigen Classic Blue. Letzteres ist ein echtes Allround-Talent und passt auch zu den meisten warmen Tönen des Color Reports. Dunkle (Classic) Blue Jeans mit einem hübschen, zarten Pastell-Top – damit macht man nichts falsch. Das zeitlose Glacier Gray ist dafür ein unaufdringliches, elegantes Grau, das gerade mit den warmen Tönen wie Strawberry Ice oder Tangerine hübsch aussieht.

AquamarineScuba-BlueLucite-GreenClassic-BlueGlacier-Grey

Zum Anbeißen: Die warmen Töne

Neben den bislang eher kühl gehaltenen Farben sorgt der Neutralton mit dem wohlklingenden Namen Toasted Almond für das richtige Ausmaß an Ausgewogenheit und Wärme. Gut dazu passen das mädchenhafte Strawberry Ice oder das fruchtige Tangerine – und alle drei gemeinsam ergeben einen raffinierten Look mit Retro-Note. Tangerine strahlt zwar auch allein sommerlich-fröhlich, peppt aber genauso jeden Look auf, als Accessoires wie in einem Muster, beispielsweise in Verbindung mit Toasted Almond und Classic Blue. Kombiniert werden kann es ansonsten mit Hellblau, Beige, Weiß oder kontrastreichem Grün. Als Gelbton versprüht das helle Custard in der kommenden Saison fröhliche Wärme und findet gemixt mit Classic Blue auch maritime Anklänge. Marsala, das sich mit seinem satten, erdigen Rot, das Gemütlichkeit und Zufriedenheit ausstrahlt, als Farbe des Jahres durchsetzen konnte, präsentiert sich als eleganter, stilvoller Ton, der beispielsweise mit Glacier Grey wunderbar harmoniert.

Toasted-AlmondStrawberry-IceTangerineCustardMarsala01

Die Top Ten for Men

Trendsettern hat Pantone eine eigene Farbpalette zusammengestellt, die von natürlichen Tönen und dunkleren Grundfarben dominiert wird. Dusk Blue ist ein elegantes, himmelfarbenes Blau, das sich mit dem neutralen Glacier Gray oder dem natürlich-harmonischen Treetop kombinieren lässt. Classic Blue kommt wahrscheinlich nie aus der Mode – der beliebte, kraftvolle Blauton passt einfach zu (fast) allem, zum Beispiel zum neutralen Toasted Almond oder dem satten Marsala. Das gelbgrüne Woodbine harmoniert mit dem erdigen Sandstone. Der elegante Grauton Titanium ist dafür stark und maskulin – damit liegt Mann modemäßig nie falsch. Wer farblich etwas experimentierfreudiger ist, bedient sich an der Pantone-Farbpalette nach Herzenslust und stellt sich zum Beispiel ein Outfit aus Woodbine, Titanium und Lavender Herb zusammen.

Dusk-BlueGlacier-GreyTreetopClassic-BlueToasted-AlmondMarsala01WoodbineSandstoneTitaniumLavender-Herb

Über Pantone und den neuen Color Report

Pantone, eine Tochtergesellschaft von X-Rite, dem globalen Branchenführer in der Farbwissenschaft und -technologie, ist seit fast 50 Jahren der weltweit führende Farbexperte. Zwei Mal pro Jahr sorgt das Unternehmen mit seinem Color Report für Aufsehen. „En plein air“ – also „im Freien“, „an der frischen Luft“ lautet das Motto des diesjährigen Berichts zu den Frühlingstönen. Die Farbtrends sind dabei alles andere als aus der Luft gegriffen: Monatelang sind die Pantone-Trendscouts auf Vernissagen unterwegs, besuchen Filmpremieren und Clubs, beraten sich mit den Designern der Fashion Week, lesen Magazine, Blogs und Nachrichten, untersuchen Sozialstudien und wirtschaftliche Entwicklungen. Auf dieser Grundlage bestimmen sie die Farben, die den Zeitgeist am besten widerspiegeln. Besonders wurde dieses Mal der Wunsch nach Entschleunigung erkannt, das Bedürfnis nach Ruhe im hektischen Alltag, in dem man jederzeit über Smartphone und andere technische Geräte erreichbar und verfügbar sein muss. „Dieser aufkeimende Minimalismus spiegelt sich in der Farbwahl vieler Designer wieder“, so Leatrice Eiseman, Executive Director bei Pantone. „Auch hier suchten viele nach einem „Frische Luft“-Ansatz, der sich in Farben ausdrückt, die unverfälscht der Natur entspringen und nicht maschinell neu aufgelegt oder verfremdet wurden. So bilden in der kommenden Frühjahrssaison gedeckte, kühlere Töne im Mix mit subtilen warmen Farben einen beruhigenden Gegenpol zu der flimmernden Hektik des Alltags.“

Text: fashionpress.de

David-Weill Schreibtisch, ca. 1918–19 von Émile-Jacques Ruhlmann (1879–1933), Foto: metmuseum.org

Während im Jugendstil schlanke, blumige Ornamente Eleganz in die Malerei, Architektur und das Möbeldesign der Jahrhundertwende brachten, zeichnet sich die Epoche des Art déco durch klare und schlichte Formensprache aus.

Entstanden ist diese neue Klarheit in Wien, wo Koloman Moser und Josef Hoffmann (Mitglieder der Secession, also des österreichischen Jugendstils) bereits 1903 die Wiener Werkstätten gründeten. Mit ihrem klaren Design lösen sie nach dem Ersten Weltkrieg den Jugendstil ab. Der Name „Art déco“ stammt von der Pariser Kunstgewerbeausstellung 1925 („Exposition internationale des Arts décoratifs et industriels modernes“), wo es um das Design von Gebrauchsgegenständen ging, wie zum Beispiel mondäne Autos oder elegante Damenmode. Etabliert wurde die Ausstellung von einer Initiative französischer Künstler, die 1901 die „Société des artistes décorateurs“ gegründet hatten. In Paris entwickelte sich der Art déco Stil zu seiner Hochphase mit Einflüssen von Futurismus und Funktionalismus, den Farben von Matisse sowie den kubistischen Formen Barockes und Picassos.

Art déco beeinflusste die Gestaltung von Gebrauchsgegenständen mit eleganten, klaren Linien und häufig mit geometrischen Dekoren. Man legte großen Wert auf das Kunsthandwerk, auf erstklassige Verarbeitung und raffinierte Materialien. Neue Werkstoffe wie Bakelit und Stahl kommen in der Bewegung des Art déco erstmals in großen Produktionen zum Einsatz.

„Young Lady with Gloves“ von Tamara de Lempicka, 1930

Hochwertige Qualität & plakative Sinnlichkeit

Ein sofort erkennbares, allen Art déco-Gegenständen gemeinsames Stil-merkmal gibt es nicht – vielmehr handelt es sich um eine künstlerische Symbiose von Form, Material, Farben und Sinnlichkeit. Die meisten Objekte haben eine geometrische Struktur, gemischt mit anderen, zum Beispiel floralen Elementen. Die aus dem Jugendstil bekannten floralen und organischen Ornamente werden nun ohne Schatten und weniger natürlich dargestellt und sind daher plakativer.

In der Möbelkunst steht Art déco für besondere, ungewöhnliche und teure Materialien. Hier zählen Émile-Jacques Ruhlmann, Eileen Gray und Pierre Wegrain zu den Vorreitern des Möbeldesigns, Tamara de Lempicka war eine der bekanntesten Malerinnen dieser Ära. Die Teppichkunst wurde von Sonia Delaunay beeinflusst. Jean Puiforcat und Jean Fouquet prägten die Silberschmiedekunst, während Lalique und Maurice Marinot einen bedeutenden Einfluss auf die Glaskunst ausübten.

Berühmte Art-déco-Viertel und der Einfluss auf die Moderne

Die französische Stadt Reims wurde nach dem Ersten Weltkrieg komplett im Art déco Stil wieder aufgebaut, genauso wie Napier in Neuseeland nach einem Erdbeben im Jahre 1931. Ein bis heute sehr beliebtes Art déco Viertel ist das von Miami Beach mit seinen pastellfarbenen Hotels. Auch die Brüsseler Architektur wurde nach einer beeindruckenden Jugendstil-Ära ab den 20er Jahren sehr vom Art déco geprägt. Weniger bekannt ist Bandung, die Hauptstadt West-Javas, wo sich bis heute Neubauten am Art déco Stil der alten Gebäude orientieren.

Auch in der heutigen Möbelindustrie finden sich immer wieder Verweise auf das Art déco und die Zeit der Goldenen Zwanziger. Der Retro-Trend ist sehr angesagt. Doch junge Leute investieren weniger in Marmorböden und antike Palisanderschränke – hier sind kleine Details und Accessoires im Art Déco Stil gefragt: Einrichtungsgegenstände in Beige, Smaragdgrün und Tiefblau oder Pastellfarben, oft mit einem Hauch Gold. Auch Lampenschirme oder Teppiche sind heute wieder im Retro-Stil erhältlich.

Quelle: livingpress.de

Die Temperaturen sinken stetig – das Trendbarometer steigt! fashionpress weiß, in welche Mäntel und Pullover sich Fashionistas am stilsichersten kuscheln und welche Farben dem Grau des Himmels Paroli bieten. Ein Trend ist dabei jedoch nur etwas für besonders modemutige und kälteresistente Trendsetter…

Freche Farben für triste Tage

Bei den Fashion Shows für Herbst und Winter kristallisierten sich die Trendfarben bereits heraus – darunter feuriges Rot, leuchtendes Blau und sanftes Rosa sowie kontrastreiche Schwarz-Weiß-Kombinationen. Gerade Rot und Blau sorgen bei den grauen Wolken und dunklen Tagen für frische Farbakzente. Der Pantone Fashion Color Report sah diese Trends bereits kommen und nahm das signalrote Aurora Red und das strahlende Bright Cobald mit auf. Da der Allover-Look in diesen Tönen vielleicht etwas too much ist, kann man auch einfach nur ein Teil in der Knallfarbe wählen, beispielsweise einen Oversize-Pullover oder einen Mantel – oder auf ein Accessoire setzen, das das Outfit aufpeppt. Rosa war dabei schon letztes Jahr im Trend – und auch diesen Winter hält sich die sanfte Farbe. Rosa bringt einen Hauch Wärme und Optimismus in die Wintermonate und ist ein tolles Highlight in der ansonsten doch eher dunklen Wintergarderobe – und auch in den Frühlingsmonaten kann der Look natürlich wunderbar weitergetragen werden. Wer fürchtet, in Rosa zu mädchenhaft zu wirken, kombiniert einfach Schwarz und Grau dazu. Durchaus rockig ist beispielsweise die Kombination Oversize-Pullover, Rock, Lederboots und Maxi-Tasche in Schwarz. Auch Schwarzmalerei ist dieses Jahr angesagt – besonders in Kombination mit Weiß: Die beiden Töne sorgen für interessante Kontraste und einen cleanen Look.

Nichts kommt über Oversize

Schon letztes Jahr kam der XXL-Trend ganz groß raus – und auch diese Saison gibt es wieder eine große Auswahl. Zu den angesagten kastigen Modellen des letzten Jahres mischen sich diesmal auch Strickjacken und Capes. Ein ganz entscheidender Vorteil: Unter die Modelle passen auch problemlos die winterlich warmen Kuschelpullis, ohne dass man sich eingeengt fühlt – und womöglich auch so aussieht. Praktischerweise sind auch locker geschnittene, kuschelige Outdoor-Mäntel im Trend, die sich für das unfreundliche Wetter nicht besser eignen könnten. Damit der Oversize-Style jedoch nicht zum Schlabber-Look wird, sollte am besten nur ein Kleidungsstück in XXL getragen werden: Zum Maxi-Mantel oder -Oberteil kombiniert man deshalb z. B. eine enge Hose aus Stoff oder Leder. Maxi-Strickpullis mit kurzem Rock kombiniert, von dem nicht sehr viel mehr als der Saum hervorblitzt, sind dabei ein ganz eigener neuer Trend.

Hauchzart und heiß

Ein im Winter wohl eher unpraktischer Trend, jedoch definitiv ein Hingucker: Transparente Teile durften auf den Catwalks nicht fehlen! Bei den durchsichtigen Blusen, Ärmeln oder Applikationen an Röcken und Kleidern sollte man jedoch nicht nur darauf achten, sich im Winter nicht zu erkälten, sondern auch darauf, das Outfit genau und mit angemessener Selbstreflexion zu prüfen. Nicht jeder steht das Hauch von Nichts genauso gut wie den makellosen Models oder den top gestylten Promis – und der transparente Trend eignet sich auch eher für die wilde Silvesterparty anstatt im Büro. Auch sollten die eigenen Problemzonen vielleicht lieber etwas kaschiert werden – und manchmal gilt sowieso: weniger (zeigen) ist mehr! Da sind dezente, kleine Hautblitzer besser geeignet als die Allover-Transparenz. Auf den Laufstegen verzichteten die Models natürlich oftmals darauf, etwas unter ihren komplett durchsichtigen Oberteilen zu tragen – abseits des Catwalks ist dagegen ein schöner BH Pflicht.

Verstrickt und zugenäht

Ein Trend, der in der kalten Jahreszeit nicht besser passen könnte, ist kuschelige Strickmode – im exotisch-peruanischen Stil, mit Fellbesatz, Fransen oder mit anderen Materialien gemixt. Neben dem Maxi-Strickpulli halten auch Strickkleider und Schals warm. Und wer bei der großen Auswahl dennoch nicht das Richtige finden sollte, wird einfach selbst kreativ: Stricken als Hobby wird immer beliebter! Ausreichend Vorlagen finden sich im Internet, selbst angesagte Promis bekennen sich dazu, in Drehpausen oder auf Reisen zur Wolle zu greifen. Eins ist dabei sicher: Die Eigenkreationen sind absolute Einzelstücke!

Text: fashionpress.de

„Blau ist das neue Schwarz“ – diese Aussage hat man zuvor schon gehört. Blau ist eben einfach ungemein vielseitig und passt zu (fast) allem – dies sieht man auch wieder an der Fashion für diesen Herbst und Winter. Zwei Blautöne sind dabei ganz besonders angesagt…

Fashion Week Paris Frühjahr-Sommer 2015 Lanvin
Fashion Week Paris Frühjahr-Sommer 2015 Lanvin

Ein blaues Wunder

Dass Blau nach wie vor so beliebt ist, liegt sicher auch an den vielen positiven Eigenschaften, mit denen es assoziiert wird: Es steht für Vertrauen und Verlässlichkeit, für Loyalität und Heiterkeit, soll das Gute in uns verstärken und fördern. Bereits im Mittelalter setzte sich Blau dabei als „königliche Farbe“ durch, als der französische Ludwig IX bevorzugt elegante Gewänder „en bleu“ trug, was schnell von anderen Adeligen Europas wie King Arthur kopiert wurde. Es ist deshalb auch kein Zufall, dass Herzogin Kate vor einigen Jahren für das offizielle Verlobungsfoto mit dem blaublütigen William ein Kleid in vom Namen her passenden Königsblau wählte – und die Presse auf der ganzen Welt mit dem modischen und gleichzeitig elegant-klassischen Outfit verzückte. Die Farbgewinnung war einst sehr kostspielig und mühselig: Blau wurde gewöhnlich aus dem Färberwaid-Kraut gewonnen, weshalb die Pflanze jedoch erst mit menschlichem Urin vergoren werden musste. Inzwischen gibt es jedoch glücklicherweise einfachere und schnelle Prozesse, um die hierzulande beliebteste Farbe für die Mode herzustellen.

Oben: Peter Kaiser "Anusch" F-S 2015, Unten: Lilly's Closet Abendtasdche H-W 14/15
Oben: Peter Kaiser „Anusch“ F-S 2015, Unten: Lilly’s Closet Abendtasdche H-W 14/15

Das Blaue vom Fashion-Himmel

Ultramarinblau, Himmelblau, Nachtblau – auf den Laufstegen für Herbst und Winter waren die verschiedensten Blautöne dabei. Besonders die Pantone-Trendtöne des aktuellsten Fashionreports, Royal Blue und Bright Cobalt, blitzten bei den Fashionshows in New York, Paris, Berlin und London auf: das dunkle, kräftige Royal Blue beispielsweise bei DKNY, Kenzo und Schumacher, das fröhliche Bright Cobalt u.a. bei Alexander Wang und Acne. Bei Lanvin ging das Blaumachen sogar noch einen Schritt weiter: Hier wurde eine Kollektion fast ausschließlich en bleu präsentiert. Pantone hat mit dem graublauen Aquamarin, frisch-knalligem Scuba Blue und tiefem Classic Blue gleich drei Blautöne in den neuen Color Report mit aufgenommen!

Dumond Sandaletten H-W 14-15
Dumond Sandaletten H-W 14-15

Den richtigen (Blau)ton treffen

Als leuchtende Nuance wirkt Blau anziehend und elektrisierend, dunklere Töne wirken vornehm und luxuriös, strahlen Autorität und Eleganz aus. Da ist es kein Zufall, dass für bestimmte Bereiche gerade diese Farbe für die Kleidung gewählt wird: u.a. setzen die Marine, Polizeibeamte oder Staatsmänner auf dunkles, ruhiges Blau. Praktischerweise passt Blau auch zu beinahe allen anderen Farben; gerade Dunkelblau lässt sich – gern auch als Alternative zu Schwarz – mit fast allem kombinieren, wirkt jedoch weniger hart. Selbst Grün kann mit Blau wunderbar harmonieren – dabei sollte es jedoch einen gewissen Kontrast zwischen beiden Farben geben. Wirkt ein Outfit aus Hellgrün und Hellblau etwas zu grell, harmoniert Marineblau sehr schön mit dem hellen Grünton. Zu einem dunklen Flaschengrün passt dagegen ein dunkleres, leuchtendes Kobaltblau. Und selbst das No-Go, Schwarz mit Blau zu kombinieren, scheint vergessen: Die Designer präsentieren etliche Black-and-Blue-Kombinationen.

Modische Cut-Kombination in der Farbe Blau aus hochwertigen Wolle- Seiden- Qualitäten., Foto: WILVORST Prestige F-S 15
Modische Cut-Kombination in der Farbe Blau aus hochwertigen Wolle- Seiden- Qualitäten., Foto: WILVORST Prestige F-S 15

Blaumachen für alle

Helles Marineblau und blaugrünes Aquamarin kommt bei Haut mit gelblichem bis zart goldenem Unterton besonders gut zur Geltung. Für Blaugrün bieten sich dabei besonders glänzende, glatte Stoffe an, welche die Farbe richtig zum Strahlen bringen. Dunkleres Marineblau, Jeansblau und Graublau stehen kühlen Hauttypen, eventuell mit bläulichem Unterton der Haut. Petrol und rötliche Blautöne wie Pflaumenblau passen wiederum gut zu warmen Farbtypen. Doch auch diejenigen, die gerne einen bestimmten Blauton (oder eine andere Farbe) tragen möchten, der ihnen eigentlich nicht steht, müssen nicht darauf verzichten: Eine Farbe, die nicht zum Farbtyp passt, sollte zwar nicht in der Nähe des Gesichts, jedoch durchaus als Hose oder Rock getragen werden. Mit kaltem Blau lassen sich silberne Accessoires gut kombiniert, doch auch Gold passt zu allen Blautönen – denn deren Wirkung wird durch metallische Effekte noch verstärkt.

Text und Bilder: fashionpress.de

 

Mit Weihnachten steht uns die schönste Zeit des Jahres bevor. Die Vorfreude auf das Fest der Liebe mit den Liebsten und das gemütliche Beisammensein zu Tisch setzen allerdings voraus, dass bestimmte Entscheidungen vorab getroffen werden müssen. Dabei stellt die Auswahl der Geschenke viele Frauen vor keine so große Herausforderung wie die Wahl des richtigen Outfits – denn das Weihnachtsfest ist nicht nur das Fest der Liebe, es ist auch ein Laufsteg für elegante Roben und Kleider sowie glamouröse Accessoires, die es jetzt perfekt in Szene zu setzen gilt!

Glanz-Stückchen

Eine der beliebtesten Farbkombinationen für Weihnachten ist Rot-Gold: Warme glänzende Farben, die im Licht funkeln, werden am Christbaum durch schimmerndes Lametta oder Strohsterne ergänzt – herrlich romantisch, wenn es dazu noch schneit! Glam und Glitter sollten jetzt aber auch vor dem Outfit keinen Halt machen, denn wer neben dem Christbaum glänzen möchte, sollte sich jetzt richtig in Szene setzen. Beim gemütlichen Zusammensein mit der Familie muss es nicht allzu opulent und heiß hergehen wie zum Beispiel zur Cocktailstunde am Abend mit Freunden. Passend zur kalten Jahreszeit ist ein kuscheliger fake fur zu einer eleganten schwarzen Hose, gerne in Lederoptik mit kleinen Auffälligkeiten (ein goldener Reißverschluss oder Steppungen im Wadenbereich), kombiniert zu einer schlichten Bluse mit großzügiger Kette. Statt High Heels sind schöne Boots oder eine raffinierte Stiefelette ein gekonnter Blickfang und zugleich äußerst bequem. Wer sich am Abend doch für das „kleine Schwarze“ entscheidet, darf davon ausgehen, dass vielleicht mehr als nur eine Frau denselben Gedanken hatte. Wie wäre es stattdessen zum Beispiel mit einem roten Spitzenkleid und den dazu passenden Accessoires? Wer allerdings keine Lust hat, sich nach dem üppigen Weihnachtsschmaus in ein enges Kleidchen zu zwängen, der kann stilsicher zum angesagten „Dandy-Style“ zurückgreifen und sich mit Accessoires in Rot-Gold weihnachtlich aufstylen.

Irina Bischoff Fine Jewellery - Kollektion Filigree, Armspange N1 (links), Creolen (rechts), Fotos: fashionpress.de
Irina Bischoff Fine Jewellery – Kollektion Filigree, Armspange N1 (links), Creolen (rechts), Fotos: fashionpress.de

Schwarz-Weiß-Denker

Wer es lieber klassisch oder elegant bevorzugt, der greift zu jener Farbkombination, die alljährlich und in jeder Saison Trend bleibt: Schwarz-Weiß. Ob Uni, im Muster als XXL-Hahnentritt oder als wilder Animalprint – hier findet garantiert Jede das richtige Schmuckstück. Von den 1960er Jahren stark inspiriert erobert die futuristische und geografische Mode die Laufstege der Welt. Sehr beliebt zu weihnachtlichen oder sonstigen Firmenveranstaltungen ist der schwarze Businessanzug, der zu diesem Anlass aber nicht ausschließlich Schwarz gehalten werden muss. Wer wegen der Beweglichkeit lieber zur Hose greift, kann das restliche Outfit gerne aufregend gestalten. Ein Pailletten-Schößen schmeichelt nicht nur der Silhouette, sondern ist auch ein echter Eyecatcher.

Plissee-Röcke, die sich herrlich beim Gehen mitbewegen, kombiniert man am besten mit einer leichten Bluse oder einem Top – gerne in Uni oder mit großen Mustern. Das Schuhwerk wird in Schwarz-Weiß gehalten, obwohl ein wenig Pepp auch hier nicht schaden kann: Einfach gehalten wären dazu silberne Pumps, aufreizend anders dagegen rote Lack-Pumps. Dabei aber bitte den Dresscode nicht vergessen!

Glamouröser Abgang

Die Feiertage neigen sich dem Ende zu und mit ihnen auch das Jahr. Voll Vorfreude zählen wir seine letzten Tage und Stunden und nehmen uns gute Vorsätze für das kommende Jahr vor. Auch die Modewelt sagt „Auf Wiedersehen“ und steht mit der neuen Frühjahr-Sommer-Kollektion bereits in den Startlöchern. Um das Jahr glamourös enden zu lassen, muss das richtige Outfit her. Für Fashionistas kein Problem: Cocktailkleider, Spitzen und Transparenz, Pailletten über Pailletten – in der Silvesternacht sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt!

Text: fashionpress.de

Mies van der Rohe: Barcelona-Sessel

Seinen kosmopolitischen Namen trägt dieser elegante Sessel daher, da er vom Architekten Ludwig Mies van der Rohe 1929 kreiert wurde, um den deutschen Pavillon der Weltausstellung in Barcelona auszustatten. Dieser Stuhl sollte ein Willkommensgruß an den damaligen spanischen König Alfons XIII. sein und die Lebendigkeit der deutschen Architekturakademien darstellen. Noch heute wird der Barcelona Chair von der Firma Knoll International produziert.

 

Isamu Noguchi: Rocking Stool (1954)

Isamu Noguchi: Rocking Stool

Auch der Rocking Stool ist heute Kult und wird inzwischen wieder hergestellt. Sein Designer Isamu Noguchi war ein Bildhauer amerikanisch-japanischer Herkunft, und er entwarf auch die berühmten Akari-Lampen. Als Inspiration für den Hocker dienten Noguchi die traditionellen, afrikanischen Blöcke, auf denen man stark gekrümmt sitzt, so dass die Ellenbogen beinahe an die Knie stoßen. Die Unterseite des Rocking Stool ist gewölbt,  damit man darauf schaukeln kann. Nach fünf Jahren galt er als „out“, die Produktion wurde eingestellt. Seit 2003 wird er von Vitra wieder produziert.

 

Max Bill: Ulmer Hocker (1954)

Max Bill: Ulmer Hocker

Schlicht und minimalistisch – als Mitglied der „Konkreten Kunst“ entwarf Max Bill diesen einfachen Hocker für die Ulmer Hochschule für Gestaltung. Das Multitalent Bill hat am Bauhaus gelernt und arbeitet als Architekt  und Designer, aber auch als Maler, Steinhauer, Grafiker und Werber. Der Ulmer Hocker besteht aus drei Brettern: zwei sind vertikal angeordnet und eines horizontal; ein einfacher Holzstock hält die drei Teile zusammen. Sein Erfolg liegt in seiner Vielseitigkeit: Er kann auch als Tisch oder Regal benutzt werden. Heute wird der Ulmer Hocker von Vitra hergestellt.

 

Arne Jacobsen: Egg Chair (“Das Ei”, 1958)

Arne Jacobsen: Egg Chair („Das Ei“)

Für die Inneneinrichtung des Radisson SAS Royal Hotel in Kopenhagen entwarf Arne Jacobsen 1958 diesen revolutionär kurvigen Sessel. Er war dem Publikum anfangs zu modern, so dass er nicht häufig in  Privathaushalte verkauft wurde, sondern eher in Museen zu finden war. Erst als James Bond auf der Kinoleinwand im Egg Chair Platz nahm, wurde er zum Must-Have. Seine organische Form entsteht durch eine Plastikschale, die Sitzfläche, Rücklehne und Armlehnen umfasst. Auch heute igelt man sich noch immer gerne in ihn hinein.

 

Eero Saarinen: Tulip Chair/Tulpenstuhl (1958)

Eero Saarinen: Tulip Chair (Tulpenstuhl)

Benannt nach seiner einzigartigen Fußform, eroberte der Tulpenstuhl in den 70er Jahren die Wohnzimmer. Auf den Markt kam er allerdings schon Ende der 50er, als der finnische Designer Eero Saarinen „die Befreiung der Häuser vom Kuddelmuddel der Stuhl- und Tischbeine“ zur Mission hatte. Bis heut hält der Designklassiker einen ständigen Sitz im Museum of Modern Art in New York.

 

Text via livingpress.de

Romantisch, klassisch oder opulent – Tischkreationen, die das schönste Fest des Jahres unvergesslich machen

Weihnachten ist für viele das schönste Fest des Jahres: Weihnachtsbaum, Lichterglanz, bunte Päckchen und dazu natürlich ein ganz besonderes Festessen – und hier gehört ein wundervoll weihnachtlich gedeckter Tisch von Villeroy & Boch auf alle Fälle dazu.

Märchenhafte Kaffee-Momente

Für einen stimmungsvollen, weihnachtlichen Kaffeetisch ist das Geschirr Toy’s De-light aus der Winter Collage von Villeroy & Boch genau richtig. Das Service ist in den typischen Weihnachtsfarben Weiß, Rot und Grün angelegt und mit feinen Streumotiven dezent-bunt dekoriert. In der Serie findet man alles, was man für einen märchenhaft-romantisch gedeckten Weihnachtstisch braucht. Mit der dreistöckigen Etagere lassen sich die Weihnachtsleckereien besonders eindrucksvoll anrichten.

Foto: Villeroy & Boch (livingpress.de)
Foto: Villeroy & Boch (livingpress.de)

Fantastische Festtafel

Weiß und Silber passen ganz hervorragend zusammen und sind herrliche Weihnachtsfarben. Dazu klares Kristall, Perlenschnüre und dezente Akzente in Rot, und die elegante Weihnachtstafel ist perfekt. Das ideale Geschirr für eine luxuriöse Tischinszenierung ist La Classica Nuova von Villeroy & Boch: Die neue Serie interpretiert zeitlose Eleganz ausdrucksvoll modern und bringt so gehobenen Luxus ganz selbstverständlich auf die kultivierte Tafel. Die dekorierte Variante La Classica Contura lässt sich wunderbar mit der reinweißen Kollektion kombinieren. Inspiriert von klassischen Kuppelgewölben und Rotunden unterstreicht das Dekor mit feinen Linien und grafischen Mustern die klare Formensprache.

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Foto: Villeroy & Boch (livingpress.de)

Klassisch Weiß

Für weihnachtliche Akzente sorgt das neue Weihnachtskonzept Modern Christmas, das mit einer redu-zierten Formensprache in reinweißem Porzellan weihnachtliches Brauchtum zeitgemäß interpretiert. Alle Artikel, die dezent mit Schneesternen in Lüsterfarbe dekoriert sind, glitzern und funkeln und erzeugen wunderschöne Lichtreflexe. Zu der neuen Serie gehören Kerzenständer und eine Gebäckschale mit Kerzenhalter, verschiedene Vasen und Lichtobjekte. Mit dieser Kollektion kann man sehr individuell Tisch und Wohnung dekorieren.

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Foto: Villeroy & Boch (livingpress.de)

Opulenz mit Blumen und Farbe

Dass es an Weihnachten auch farbig zugehen darf, beweist die opulente Festtafel, bei der La Classica Contura auf einem edlen, schwarz-blauen Colour Concept in Burgundy und Amber – so entsteht eine festliche Farbharmonie. Das Herzstück der Tafel ist ein üppiges Bouquet aus Amaryllis und Hyazinthen in knalligem Rot, Pink und Lila.

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Foto: Villeroy & Boch (livingpress.de)

Platzkärtchen einmal anders

Minitannenbäume in kleinen Töpfen, um die ein Stück Stoff drapiert und mit einem hübschen Bändchen fixiert wird, sind originell: Man kann sie mit Namensschildern versehen und so ganz unkompliziert eine Tischordnung festlegen, und sie sind zugleich tolle Gastgeschenke, die lange an das schöne Weihnachtsessen erinnern.

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Foto: Villeroy & Boch (livingpress.de)

Feiern mit Stil

Edles Glas macht die Festtafel perfekt. Die klassische Eleganz des Geschirrs La Classica Contura harmoniert perfekt mit den Designgläsern Nobilis. Alle Gläser sind mit einem eleganten Relief versehen. Jedes Glas zeigt einen eigenen, aufwändigen Stieldekor. Besonders edel: ein Dekanter aus mundgeblasenem Glas.

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Foto: Villeroy & Boch (livingpress.de)

Das Auge isst mit

Selbstbewusst stilvoll und klassisch authentisch lassen sich die Köstlichkeiten der Küche auf La Classica Contura servieren. Das elegante Dekor ist ein echter Blickfang und leitet zugleich das Auge auf die auf dem weißen Spiegel angerichteten Speisen – imposant und zurückhaltend.

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Foto: Villeroy & Boch (livingpress.de)

Süße Sünde

Kombiniert mit dem reinweißen Geschirr La Classica Nuova wirkt das Dekor von La Classica Contura besonders edel und fein – beispielsweise, wenn man einen Orangensalat mit Granatapfel in einem tiefen, undekorierten Dessertteller auf einem opulent verzierten, großen Platzteller präsentiert.

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Foto: Villeroy & Boch (livingpress.de)

Text von Villeroy & Boch via livingpress.de