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Stoffkunde - Batist
Ein Batist ist ein besonders feinfädriger Stoff in Leinwandbindung. Der Name könnte aus dem Französischen – von Leinweber Jean Baptist, der im 13. Jahrhundert ein solches Tuch herstellte – oder aus Indien stammen. Ein Batist ist zwar dicht gewebt und …

Stoffkunde - Leder
Eine chemisch haltbar gemachte Tierhaut, deren natürliche Faserstruktur weitgehend erhalten bleibt, nennt man Leder. Man unterscheidet zwischen zwei Begriffen – Leder und Pelz (Pelzfell). Leder wird aus Hautschichten gewonnen und gliedert sich in die Papillarschicht (außenliegende Lederoberfläche) und die Retikularschicht …

Stoffkunde - Nappaleder
Als Nappaleder wird Leder bezeichnet, das mit der Haarseite nach außen verarbeitet wird. Seinen Namen erhielt es vom kalifornischen Nappa Valley, USA, wo sich einst eine große Gerberei befand. Ursprünglich umfasste Nappaleder nur Bekleidungs- und Handschuhleder, heute beschreibt es alle …

Stoffkunde - Organza
Bei Organza handelt es sich um ein schillerndes oder sehr transparentes Gewebe, das z.B. aus synthetischen Fasern hergestellt wird. In der Bekleidung ist Organza nicht sonderlich gern gesehen, da es aufgrund seiner Feinheit sehr schnell knittert und leichter reißt als …

Stoffkunde - Tie-Dye-Muster
Das farbenfrohe Tie-Dye-Batikmuster entsteht durch Verdrehen, Falten oder Knittern und anschließendes Färben eines Stoffes. Die Anfang der 60er-Jahre in den USA erfundene Technik kehrt regelmäßig in die Modeszene zurück – und bringt knallige Farben, kreative Muster und gute Laune mit …

Stoffkunde - Paisley-Muster
Ein Paisley-Muster ist ein dekoratives Stoffmuster. Ursprünglich war es traditionell in Rot gehalten, eher abstrakt und dekorativ. Seine Grundform stellte ein Blatt mit einem spitz zulaufenden Ende in der Art eines großen Kommas dar.Paisley gilt ist eines der ältesten modischen …

Plissee
Plissee (Französisch plissé: gefaltet) bezeichnet eine flache Textilie mit künstlichen Falten. Aufgrund der aufwendigen Herstellung und des hohen Stoffverbrauchs waren Plissees einst höheren Schichten vorbehalten, die Industrialisierung ermöglichte jedoch eine schnellere und kostengünstigere Fabrikation. Man kann zwischen vier verschiedenen Plissee-Arten …

Stoffkunde - Polyester
Chemisch betrachtet sind Polyester synthetische Polymere, die in ihrer Hauptkette Esterfunktionen aufweisen. Sie sind vielseitig einsetzbare Kunststoffe, aus denen beispielsweise Plastik-Getränkeflaschen, CDs und Textilfasern hergestellt werden.1930 war es einem Forschungsteam in den USA erstmals gelungen, die künstliche Faser zu erzeugen; …

Stoffkunde - Ripsbindung
Eine Ripsbindung in der Weberei ist eine Form der Leinwandbindung. Durch Zugabe von Bindungspunkten in Kett- oder Schussrichtung entsteht auf dem Gewebe eine gerippte Oberflächenstruktur. Ripsbindungen werden entweder durch eine längslaufende (mit Rippen in Kettrichtung) oder eine querlaufende (mit Rippen …

Köperbindung - Stoffkunde
Neben der Leinwand- und Atlasbindung zählt auch die Köperbindung zu den Grundbindungsarten für gewebte Stoffe. Man erkennt sie am schräg verlaufenden Grat. Unterschieden werden verschiedene Köperbindungen: Verläuft der Grat von links oben nach rechts unten, handelt es sich um einen …