Autor

stylejunkyz.de

gefunden

Der Modesommer 2020 bietet für jeden Geschmack etwas. Fest steht aber jetzt schon: Es wird bunt. Die aktuellen Trendfarben werden in jeder Saison vom Farbinstitut Pantone in dem Fashion Color Trend zusammengefasst. Berücksichtigt werden dabei auch die aktuellen Farbtrends von der New York Fashion Week und aus London.

In diesem Frühjahr und Sommer stehen vor allem zwei Farben im Fokus. Orange und Rot werden die aktuellen Modetrends dominieren. Die Vielfalt der Trendfarben reicht von Flame Orange, Saffron, Prange Peel, Flame Scarlet, Fiery Red und vielen weiteren Nuancen, die uns im gesamten Jahr begleiten werden. Aber auch andere Farben gesellen sich dazu. Von Blau (Dark Navy bis Babyblau), Gelb (Sunlight oder Yellow Iris), Grün (Chive, Storm) bis hin zum sanften, verträumten Rosa (Coral Pink, Blossom) und sogar dem leuchtenden Türkis (Biscay Green). Nicht zu vergessen sind dabei Farben wie das Rose Brown oder ein warmes Bordeaux.

Klassisch und ruhig wird das bunte Treiben durch Modefarben durch Beige und Camel (Lark oder Cuban Sand) und mit Weiß (Blanc de Blanc, Brilliant White) oder Grau (Ash, Oyster Mushroom). Doch bei so großer und bunter Farbvielfalt stellt sich die Frage, wie trägt man die Trendfarben 2020? Genau dafür haben wir einige tolle Vorschläge, um modische Eyecatcher zu schaffen.

Anzeige

Trendfarben 2020 – So werden sie getragen

Die Modetrends für dieses Jahr lassen sich von knallig bis dezent stilvoll tragen. Herausstechend ist dabei vor allem ein recht auffälliger Signalton. Beim Label Richard Quinn stand zum Beispiel die Knallfarbe Beetroot Purple (fuchsia) auf den Laufstegen im Vordergrund. Bei Valentino oder Boss war es hingegen ein relativ intensives Rot (Fiery). Zurückhaltung war gestern, lautet das Motto bei allen Labels.

Was auf den Laufstegen sensationell aussieht, kann für den normalen Alltag hingegen schwierig werden. Der Modetrend Rot von Kopf bis Fuß erscheint uns für den Einkaufsbummel ein wenig zu schwerfällig. Wer jedoch diese Trendfarbe mit anderen Nuancen kombiniert, schafft wahre Eyecatcher.

Tipp: Besondere Highlight-Pieces heraussuchen und diese mit einem kräftigen Rot kombinieren. Ideal passt die Trendfarbe zu Schwarz, Nude, Altrosa oder ganz klassisch zu Cremeweiß.

Alarmstufe Rot oder stilvolles Accessoire

Der All-Over-Look eignet sich vor allem für sonnige Tage, an denen elegante Kleidung dem Körper schmeicheln soll. An allen anderen Tagen ist die Trendfarbe als Farbtupfer oder als Accessoires der Hingucker, um mehr Wumms in den Alltag zu bekommen. Rot kann dabei ganz seriös und vor allem elegant zu Karos, Anzügen oder gedeckten Farben getragen werden. Taschen, Sonnenbrillen und Schuhe in der Modefarbe verleihen jedem Outfit eine elegante Fashion-Würze.

Anzeige

Statement-Teile in Rot

Für Mutige eignen sich auch rote Statement-Teile, die zu Weiß, Grau und Schwarz getragen werden können. Besonders beliebt ist dabei das Color Blocking, als Extrem-Variante mit Rosa oder Pink, das die Signalwirkung deutlich aufdreht.

Aber auch Gegensätze sind in Modejahr 2020 besonders anziehend. So empfehlen wir eine elegante Kombination von Rot mit Beige-Tönen (Beige-, Camel- und Cremenuancen). Diese sind zugleich besonders angesagt. Wer noch mehr Mut aufbringen will, kann sich auch für einen All-Over-Look entscheiden.

Modetrend All-Over-Look in Rot

Auffallen ist mit dem All-Over-Look in Rot garantiert. Wer keine Angst vor zu viel Aufmerksamkeit hat, trägt Rot einfach von Kopf bis Fuß. Dafür eignen sich sowohl Zweiteiler als auch Kleider. Aber Vorsicht! Rot ist nicht immer gleich Rot. Ein Kleid in Kirschrot wirkt ganz anders als ein Anzug in eleganten Beerentönen.

Tipp: Einfach mal die unterschiedlichsten Rottöne vor dem Spiegel in Ruhe ausprobieren oder unterschiedliche Nuancen miteinander mixen.

Die Farbe Schwarz kommt nie aus der Mode. Sie gilt als elegant und extravagant. Mit dem klassischen „Kleinen Schwarzen“ liegt man als Frau nie falsch, während Männer in einem edlen schwarzen Anzug immer eine gute Figur machen. Doch nicht nur schwarze Kleidung lässt einen smart und stilvoll erscheinen…

…auch Accessoires in dieser Farbe verleihen dem Outfit das gewisses Etwas.

Schwarz-gemusterte Schirme beispielsweise packen die meisten nur bei einer verregneten Beerdigung aus dem Schrank. Doch das muss nicht unbedingt sein. Denn gerade bei einem bunten Outfit ist ein schwarzer Schirm ein besonderer Hingucker, um dem Gesamtlook eine etwas ruhigere Note zu verleihen. Haaraccessoires wie Haargummis, Haarbänder oder auch Haarklammern gibt es in vielen verschiedenen Farben und je nach Outfit können sie einen farbenprächtigen Look wunderbar abrunden. In Schwarz allerdings sind sie universal und passen zu jedem Style, weswegen sie in keinem Badezimmer fehlen sollten. Ebenfalls unverzichtbar sind Sonnen- und Korrekturbrillen in Schwarz. Einerseits elegant, andererseits streng – in jedem Fall aber unwiderstehlich sexy.

Eine ähnliche Wirkung können auch Handtaschen in schwarz haben.

Henkeltaschen zum Beispiel wirken besonderes edel und sexy und sind zudem businesstauglich. Wunderbar anpassungsfähig sind kleine schwarze Abendhandtäschchen. Ob Oper, Vernissage, romantisches Dinner oder ein paar Cocktails in der Lieblingsbar – die „kleine Schwarze“ macht immer und überall eine gute Figur. Ein Comeback feiern derzeit Beltbags oder auch Waistbags genannt. Diese kleinen schwarzen Taschen, die sich, wie der Name schon sagt, wie ein Gürtel um die Hüfte schnallen lassen oder auch als Crossbody-Bag tragbar sind, sind hervorragende Begleiter bei Sightseeing-Touren. Denn so hat man beide Hände frei zum Fotografieren der Sehenswürdigkeiten. Aber auch für den Diskobesuch sind sie sehr praktisch. Die wenigen Habseligkeiten, die man zum Durchfeiern benötigt, passen problemlos hinein und man hat keinen lästigen Henkel, der einem beim Tanzen ständig von der Schulter rutscht.

Anzeige

Schwarze Schuhe gehen immer!

Ob als Sneaker oder Stiefel, Stiefelette oder Cowboy-Boots – sie alle machen sich wunderbar in Schwarz. Deshalb sollte auch jede Frau ein, zwei oder auch drei Paar davon in ihrem Schuhschrank haben. Sie sind vielseitig kombinierbar zu verschiedenen Looks aller Art – sportlich, elegant, rockig, …

… ähnlich wie schwarze Mäntel und Jacken.

Sie sehen gut aus, machen eine gute Figur, stehen jedem und passen zu allem. Vier wichtige Gründe also, die für den Klassiker aller Klassiker sprechen. Wer ihn noch nicht zu Hause hat, sollte schleunigst die nächste Shopping-Tour planen, um sich eine sportliche Jacke oder einen eleganten Mantel in klassischem Schwarz zuzulegen.

Text: fashionpress

Wie jedes Jahr so wurde auch gestern die Bekanntmachung der Pantone Farbe des Jahres 2020 mit Spannung erwartet.

PANTONE 19-4052 Classic Blue“ ist eine Farbe, die dem Abendhimmel ähnelt und die Erweiterung des Horizonts sowie die Öffnung für den Fluss der Kommunikation fördert.

Leatrice Eiseman, Executive Director am Pantone Color Institute

Wer kräftiges Magenta, leuchtendes Grün oder eigenwilliges Ocker erwartet hat, war von der diesjährigen Entscheidung vermutlich enttäuscht. Das zeitlose und beständige PANTONE 19-4052 Classic Blue überzeugt mit schlichter Eleganz. Es erinnert, beruhigend und nachdenklich stimmend, an den Abendhimmel – Ausdruck unserer Sehnsucht nach einer verlässlichen und sicheren Basis, auf die wir an der Schwelle zu einer neuen Ära aufbauen können. Eine solche Wahl an der Schwelle zum Eintritt in das neue Jahrzehnt scheint kein Zufall zu sein.

Pantone Classic Blue

Wenn wir die Welt allgemeiner betrachten, erfordern die unsicheren Zeiten eine anhaltende, beruhigende Farbe wie Classic Blue.

Leatrice Eiseman, Executive Director am Pantone Color Institute
Anzeige

In der Ruhe liegt die (Leucht)Kraft

Living Coral, Ultraviolet oder Greenery, die Vorgänger von Classic Blue, waren durchaus flagrante Töne. Nun sei die Zeit reif für etwas Gedämpfteres gewesen. Da wir Blautöne instinktiv als beruhigend empfinden, vermittelt uns PANTONE 19-4052 Classic Blue ein willkommenes Gefühl von Ruhe, Harmonie und Geborgenheit. Es fördert eine konzentrierte und klare Denkweise, sodass wir unsere Gedanken besser ordnen und strukturieren können. Gleichzeitig transportiert der reflektierende Blauton auch Optimismus und Lebensfreude.

Pantone goes Facebook?

Kaum ist Classic Blue auf dem Siegertreppchen angekommen, so äußern sich schon die ersten kritischen Stimmen: Für viele ist der Blauton nämlich mit der Farbe des Facebook-Logos verbunden. Leatrice Eiseman betont, dass die Farbkonvergenz völlig zufällig sei.

Ich weiß nicht, warum sie (Facebook – Anm. d. Red.) eine solche Wahl getroffen haben. Aber im Allgemeinen haben viele Branchen Blau übernommen, insbesondere Classic Blue, weil es das Gefühl von Zuverlässigkeit, Vertrauen, Loyalität und der Vielzahl positiver Reaktionen vermittelt. Dies ist seit Langem bekannt und wird im Laufe der Zeit immer deutlicher, sodass die Menschen das Gefühl haben, etwas zu haben, an dem sie sich festhalten können. Wir nennen es die „Anker“ -Farbe.

Leatrice Eiseman, Executive Director am Pantone Color Institute
Anzeige

Pantone – seit Generationen Trendsetter

Seit mehr als 20 Jahren hat Pantone Color of the Year einen maßgeblichen Einfluss auf die Produktentwicklung und auf Kaufentscheidungen in zahlreichen Branchen, einschließlich Mode, Inneneinrichtung und industrielles Produktdesign sowie Produktverpackung und Grafikdesign. Der Auswahlprozess für die Color of the Year erfordert sorgfältige Überlegungen und Trendanalysen. Daher halten die Farbexperten des Pantone Color Institute jedes Jahr aufs Neue Ausschau nach weltweit neuen Farbeinflüssen, bevor sie die Color of the Year küren. Bei ihren Analysen berücksichtigen sie unter anderem Farbtrends in der Unterhaltungs- und Filmbranche, in Kunstsammlungen und Werken neuer Künstler, in der Mode, in allen Designbereichen, an beliebten Reisezielen sowie in neuen Life- und Playstyles und im sozioökonomischen Umfeld. Die Einflüsse können auch von neuen Technologien, Materialien, Oberflächenstrukturen und Effekten herrühren, die sich auf Farben auswirken. Auch Social-Media-Plattformen und sogar bevorstehende Sportveranstaltungen mit weltweiter Aufmerksamkeit können Farbtrends mitbestimmen.

Bild- und Text: livingpress.de, PANTONE

Tipps und Tricks für den neuen Job

Einen guten und gefestigten Job zu haben, ist heutzutage Goldwert. Egal in welcher Branche man sich letztendlich bewirbt, man möchte alles geben. Damit ist aber mit dem neuen Job klappt, steht meist noch ein Vorstellungsgespräch vor der Tür. Viele Menschen sind sehr nervös und können sich kaum fassen. Sie sind angespannt und haben große Angst, einen Fehler zu machen. Hier sollte man allerdings Ruhe bewahren, da die Nervosität meist alles noch viel schlimmer macht.

Neben einer perfekten Bewerbungsmappe, die man zum Vorstellungsgespräch mitnehmen muss, sollte auch das Auftreten makellos sein. Auch hier sind die meisten Frauen unglaublich aufgeregt und stehen über Stunden vor dem Kleiderschrank. „Was ziehe ich an?“ Diese Frage stellt sich wohl jeder und eine genaue Vorstellung haben die meisten überhaupt nicht. Dieser Artikel wird hoffentlich einigen Damen die Augen öffnen und man kann sich eine kleine Inspiration holen. Denn stimmt das gesamte Outfit, so ist meist die halbe Miete geschafft. Viel Glück und Toi, toi, toi.

Anzeige

Dezenter Look mit kleinen Akzenten

Bei einem Vorstellungsgespräch gilt eine Regel – weniger ist mehr. Große Ohrringe, auffällige Ketten und viel „Bling Bling“ dürfen ruhig im Schrank hängen bleiben. Man möchte ja nicht den zukünftigen Arbeitgeber verwirren oder im schlimmsten Fall abschrecken. Dezenter Look ist das Stichwort und so kann man hier definitiv punkten. Empfehlenswert ist es eine dezente Nuance zu wählen. Schwarz, Dunkelblau, Nude oder Pastell. Diese Farben wirken seriös und entspannend. Dazu kann man auch ein wenig Akzente setzen. Eine feminine Halskette oder ein weiches Armband sind hier optimal. An Make-up sollte man auch eher sparen. Mascara, etwas Rouge und ein leichter Gloss reichen vollkommen aus. So hat man einen wunderschönen Look kreiert, der bezaubernd und freundlich aussieht.

Minirock & Co. dürfen zu Hause bleiben

Überlegt man einen Minirock oder ein kürzeres Kleid zu tragen, so ist dies eine fatale Entscheidung. Es ist immerhin ein Vorstellungsgespräch und keine Party in einem Club. Seriosität steht an erster Stelle und das kann man mit einem Minirock nicht ausdrücken oder zeigen. Und auch wenn man sich in der Modebranche vorstellen möchte, ist ein Minirock oder ein kurzes Kleid einfach verkehrt. Wer doch gerne etwas Bein zeigen möchte, der sollte auf die Länge achten. Ein knielanger Bleistiftrock oder ein länglicher Overall sind eine gute Alternative und wirken solide und ordentlich. Somit kann man seine gesamte Persönlichkeit präsentieren, die zu einem neuen Job führt.

Anzeige

Dekolleté? Ja, aber nicht zu viel

Natürlich haben Frauen ihre Reize, die sie auch selbstbewusst einsetzen können. Jedoch sollte man bei einem Vorstellungsgespräch vorsichtig sein. Zeigt man zu viel Dekolleté, so kann dies schnell nach hinten losgehen. Wie bei einem Minirock ist dies der falsche Zeitpunkt und auch der falsche Ort. In erster Linie möchte man mit seiner Kompetenz und seinen Stärken auffallen und das sollte man auch als Ziel setzen. Ein schönes Dekolleté entzückt auf jeden Fall, aber bitte nicht an diesem Tag. Aber auch ein Rollkragenpullover ist kein Muss. Findet man eine gediegene Mitte, so ist man auf der richtigen Seite. Eine Bluse oder eleganter Sweater sind genau richtig. Abgerundet mit einem Blazer und einer weichen Strickjacke, kann man sich voll und ganz auf das Wesentliche konzentrieren. So klappt’s auch mit dem Job.

Ein Mensch kann sich noch so gut und ausgesucht kleiden – passt das Outfit nicht zum persönlichen Typ, kommt es nicht wie gewünscht zur Geltung. Das Thema Farb- und Stilberatung ist ein sehr vielfältiges, aber auch individuelles. Jeder Mensch kleidet sich nach eigenen Wunschvorstellungen und jeder Mensch versucht mit seiner Kleidungswahl einen eigenen Stil oder Geschmack auszudrücken. Bei einigen geschieht dies bewusst, bei anderen eher unbewusst.

Dennoch möchte niemand für etwas derart persönliches, wie die Wahl der Kleidung oder Wahl der Farbe, kritisiert werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, bei jeglicher Mode-Farbberatung auch wirklich nur eine beratende Haltung einzunehmen. Auf keinen Fall sollte man bei der Mode-Farbberatung jemanden kritisieren oder gar beleidigen, denn es handelt sich hierbei um ein sehr persönliches Thema.

Das Thema Mode-Farbberatung ist durchaus vielfältig und komplex. Es geht um viel mehr, als die Auswahl einer passenden Farbe zu einem bestimmten Hemd oder Hose. Die Wichtigkeit der richtigen Farbwahl sieht man zum Beispiel bei geschäftlichen oder politischen Veranstaltungen. Hier wird als Signalfarbe in aller Regel schwarz getragen. Bei anderen Anlässen würde genau diese Kleidung bzw. Farbwahl als unpassend wirken.

Anzeige

Mode-Farbberatung – Farbtypen

Bei der Mode-Farb- und Stilberatung geht es u. a. darum, die richtige Farbpalette für den Kunden zu finden. Gleichermaßen wichtig ist es festzustellen, welche Farben weggelassen werden sollen. Der Hautton spielt bei der Frage, welche Farben zu einem Kunden passen, eine sehr wichtige Rolle. Andere Kriterien, die zur Bestimmung des Farbtyps hinzugezogen werden, sind die Augenfarbe, Sonnenempfindlichkeit, natürliche Haarfarbe, Zeitpunkt des Ergrauens und die Farbnuance des ergrauten Haares.

Bei den Farbtypen wird zwischen Frühlingstyp, Sommertyp, Herbsttyp und Wintertyp unterschieden. In seltenen Fällen gibt es die Mischtypen Herbst/Frühling-Mischtyp, sowie Sommer/Winter-Mischtyp. Allgemein ist es wichtig zu wissen, dass die Farben, die einem stehen, nicht zwangsläufig auch die Lieblingsfarben sein müssen. Bei der Mode-Farbberatung geht es viel mehr darum, die passende Nuance der jeweiligen Farbe zu finden.

Eine professionelle Mode-Farb- und Stilberatung kann durchaus mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Bei einer professionellen und seriösen Mode-Farbberatung sollte man am Ende der Mode-Farbberatung auch ein sogenanntes Farbetui mitbekommen. Dieses Farbetui kann man dann beim Kaufen der Kleidung benutzen.

Anzeige

Frühlingstyp

Frühlingstypen sind Menschen mit eher hellen Augen und Haaren und einer hellen Haut. Dies trifft aber oft auch auf den Sommertyp zu. Eine eindeutige Zuordnung kann über einen Farbtest erfolgen.

Menschen des Frühlingstyps haben helle Haare in allen Blondnuancen – ausgenommen Aschblond. Typische Augenfarben sind helle Blau- und Grüntöne, bis hin zu einem leichten Goldbraun. Darüber hinaus erkennt man sie an ihrer sehr zarten, hellen Hautfarbe, die zwischen den Farbtönen Pfirsichrosa und Elfenbeinfarben liegt und einen zarten goldenen Schimmer hat. Zumeist ist diese Haut sehr empfindlich, wenn auch feinporig und rein, und häufig ist sie von Sommersprossen bedeckt.

Die Kleidung des Frühlingstypen sollte warme Farben enthalten. Kalte Farben hingegen lassen ihn blass bis fahl erscheinen. Rote und gelbe Farbtöne eignen sich am Besten, darüber hinaus können Frühlingstypen auch Apricot, Cremeweiß, Lindgrün und Goldbeige sehr gut tragen. Schwarze, olive- und pastellfarbene Kleidungsstücke sollte dieser Farbtyp lieber meiden. Auch ein reines Weiß ist nicht zu empfehlen. Stattdessen sollten die Farben gebrochen werden, d. h. grelles Rot, das durch weiß oder schwarz ein bisschen matter wird und den Träger nicht ganz so blass erscheinen lässt.

Der Frühlingstyp ist eher der sportlich-legere Typ. Besonders gut steht ihm sportliche, aber dennoch qualitative und edle Kleidung. Er ist nicht der Typ für ein auffälliges, grelles Styling, sondern eher schlicht aber gepflegt. Dazu zählt auch, dass der Frühlingstyp lieber auf auffällige Muster und Farbkombinationen verzichten und statt dessen auf einfarbige oder klein gemusterte Stoffe zurück greifen sollte. Bei Schmuck sollten Frauen dieses Farbtyps darauf achten, Gold zu tragen. Es harmoniert besser mit ihren warmen Farben, als das blasse Silber oder Platin.

Beim Schminken sollten Frühlings-Frauen darauf Acht geben, dunkle, all zu kräftige Farben zu vermeiden. Rosa- und Orangetöne sind für die Lippen der Frühlingstypen wesentlich besser geeignet als dunkelroter Lippenstift. Bei Lidschatten und Rouge sollte auf Apricot-Töne zurück gegriffen werden – dieser Typ braucht keine grellen, kräftigen Farben. Viel mehr unterstreichen diese Töne das zerbrechliche, aber frische Aussehen des Typs.

Anzeige
Gutschein-Codes Billboard

Sommertyp

Damit Stil, Farbe und Kleidung direkt auf den Menschen abgestimmt ist, gibt es 4 Haupttypen, entsprechend der Jahreszeiten. Der Sommertyp verbindet all das, was typisch für diese herrliche Jahreszeit ist – also das Meer, den Strand und natürlich die Sonne.

Menschen, die zu dem Sommertypus gehören haben meist hell- bis dunkelbraunes Haar und in der Augenfarbe spiegelt sich meist das Meer wieder. Darum haben diese Menschen oft grüne oder blaue Augen. Damit diese wundervolle Ausstrahlung richtig zur Geltung kommt, sollte die Kleidung aus fließenden Stoffen bestehen, die nur wenig strukturiert sind. In der Regel kann der Stil der Mode variieren. Egal, ob die betreffende Person lieber Wert auf eine feminine, klassische oder sportliche Kleidung legt, der Sommertyp kann alles tragen.

Allerdings sollte beim Blick in den Kleiderschrank oder beim Shoppen auf die Farben der Kleidungsstücke geachtet werden. Denn dies ist äußerst wichtig, um die warme und sonnige Ausstrahlung des Sommertyps nicht zu zerstören und die Natürlichkeit und die persönlichen Reize hervorzuheben. Am besten eignen sich Kleidungsstücke mit kalten Pastelltönen, blaustichige Pink-Nuancen und Rottöne. Aber auch Lila, Flieder und Rauchgrau betonen all die Vorzüge des Sommertyps und lassem den Teint erstrahlen. Auf jeden Fall zu vermeiden sind schneeweiß und schwarz. Aber auch Orange, Gold und Erdfarben sind ganz optimal für den Sommertyp. Doch nicht nur die Farben spielen eine Rolle um den Sommertypus richtig zum Vorschein zu bringen.

Auch auf die Muster liegt eine große Bedeutung. Auf harte Muster sollte nach Möglichkeit verzichtet werden, denn sie beeinflussen negativ die warme Ausstrahlung. Lieber sollten zarte Muster oder unifarbene Kleidung zum Tragen kommen. Beispielsweise Ornamente, Blumenmuster oder Karos sind für die Kleidung des Sommertyps hervorragend. Die passenden Accessoires sind in den Farben Weißgold, Silber oder Platin optimal. Wenn der Sommertyp die richtige Bekleidung gewählt hat, wird dieser strahlen in seiner ganz natürlichen und bezaubernden Schönheit.

Anzeige

Herbsttyp

Der Mensch lässt sich mit seinem Äußeren in verschiedene Jahreszeiten-Typen einteilen, gemessen an Art und Farbe des Teints, der Augen und anderen Merkmalen. Weiß man, um welchen Typ es sich handelt, kann man bei der Mode gezielt zu passenden Farben und Nuancen greifen, um beispielsweise die weibliche Silhouette optimal zu betonen. Man erfährt auch, von welchen Farben man lieber die Finger lassen sollte, um das Gesicht nicht blass wirken zu lassen, sondern ihm zu einem natürlichen Strahlen zu verhelfen. Die richtigen Farben gewählt beim Outfit sind meist der Schlüssel zu einem frischeren Aussehen.

Der Herbsttyp zeichnet sich durch einen elfenbeinfarbigen Teint aus, oft gelb- oder goldenem Unterton. Rote Wangen sind bei diesem Typ selten, dafür findet man oft, in Verbindung mit heller Haut, Sommersprossen.

Das Haar des Herbsttyps hat einen rötlich- oder goldenen Schimmer. Es kann entweder Rot sein, in allen erdenklichen Nuancen, oder von einem warmen Blond bis Braun reichen. Abgerundet wird das Erscheinungsbild meist türkisblaue oder grüne Augen. Auch braun und ein Hellblau mit andersfarbiger Umrandung ist möglich.

Dem Herbsttyp stehen warme, kräftige Farben in Rot und Grün und Erdfarben, allerdings sollten diese Gedeckt und nicht so grell wie beim Frühlingstyp sein. Ein schönes Olivgrün des in Gelbe geht, eignet sich genauso wie ein sonniges Rot-Orange. Passend sind auch die erdigen Töne wie Braun oder Beige. Nur absehen sollte man von blauen Farben, diese machen das Hautbild blass.

Gerade bei der Mode in großen Größen sollte man sich nach den Trends für den passenden Jahreszeiten-Typ richten. Trägt der Herbsttyp Tuniken oder Blusen, auch in großen Größten aber dafür in den richtigen Herbstfarben, kann man damit gezielt Problemzonen kaschieren und der Figur schmeicheln.

Dadurch dass der Herbsttyp gedecktere Farben bevorzugen sollte, wird die Figur damit etwas in den Hintergrund gestellt und verliert an Fülligkeit. Dem Herbsttyp stehen besonders leger und sportlich geschnittene Muster, wie der Safari- oder Army-Look oder hübsche Teile mit Batikmustern. Bei Schmuck und Accessoires auf jeden Fall eher zu Gold und Kupfer, als zu Silber und Platin greifen.

Anzeige

Wintertyp

Der Wintertyp verfügt über zahlreiche Kontraste: So ist die Haut meist sehr hell, während die Haare sehr dunkel sind. Die Haut wirkt beinahe elfengleich, wie bei einer Porzellanpuppe. Sie kann aber auch gelblich-beige sein. Die Haarfarbe kann von einem dunkleren Braunton über schwarz-braun bis hin zu rabenschwarz variieren. Im Alter weisen die Haare einen kräftigen Grauton auf. Der Wintertyp ergraut meist schneller als seine Verwandten. Charakteristisch für den Wintertypen sind intensive, klare Augenfarben: von blau über grün oder grau bis hin zu braun und dunkelbraun ist jede reine Farbe möglich.

Farben für die Garderobe des Wintertyps

Die Farben des Wintertyps sind kühl und kontrastreich. Schwarz und weiß oder ein kräftiges rot passen hervorragend zum Wintertyp. Kombinieren Kannst Du auch mit einem tiefen blau oder kräftigen pink. Zeige Mut zu kräftigen Farben und trage diese einzeln, damit sie  besonders gut wirken. Auch ein kräftiges lila oder ein dunkles grün bringen das Wesen des Wintertyps ausgezeichnet zur Geltung. Probiere Deine eigenen Farben, aber achte darauf, dass diese kräftig und klar sind. Meide cremefarbene Kleidung sowie Pastellfarben!

Anzeige

Farben für die dekorative Kosmetik

Stimme das Augen Make-up auf Deine Augenfarbe ab. Unterstreiche klare, grüne Augen mit einem hellen oder dunklen grün. Bei blauen Augen empfiehlt sich ein sanfter Lila- oder Pinkton als Kontrast oder ein schlichter, schwarzer Kajalstrich auf dem Lid. Hast Du braune Augen, wähle den Lidschatten ruhig etwas kräftiger. Die Farbe Deiner Lippen Kannst Du kräftig wählen: Lila- oder bläuliche Rottöne unterstreichen den Wintertyp ebenso wie ein kräftiges rosa oder pink. Beim Rouge wähle entweder einen kühlen, bläulichen Ton oder einen warmen Rotton. Teste selbst, welcher Rougeton Dein Gesamterscheinen besser unterstreicht.

Farben für den Schmuck

Zeige auch beim Schmuck Mut zu glitzernden und strahlenden Farben. Der Charme des Wintertypen wird besonders durch Weißgold oder Silberschmuck unterstrichen. Auch funkelnde Strass-Steine oder tiefschwarze Perlenketten sind für den Wintertypen geeignet.