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Die Esstische von LIVARO können für unterschiedliche Zwecke genutzt werden, egal ob klassisch im Esszimmer, in der Küche oder in anderen Räumen. Die einzelnen Modelle verfügen zudem über eine stets kontinuierliche Qualität. Jedes einzelne Esstischmodell ist zudem qualitativ hochwertig und zusätzlich ein absolutes Unikat, welches in intensiver, stundenlanger Handarbeit, in eigenen Manufakturen, gefertigt wird. Hierbei wird laut Hersteller sehr großen Wert auf die einzelnen Produktionsstufen gelegt. Besonderes Augenmerk legt LIVARO – Living & Rooms jedoch darauf, dass die gesamte Produktion in Deutschland stattfindet, also Produkte entstehen, die mit der Auszeichnung „made in Germany“ versehen sind. Aus einer Kombination von speziellen Massivhölzern, verbunden mit der notwendigen Hingabe und Motivation ein ganz besonderes Produkt zu fertigen, natürlich auch verbunden mit dem notwendigen Know-How, entstehen ganz besondere hoch qualitative Möbelstücke und das zu einem fairen Preis.

Esstisch "Finlay", Foto: livaro.de
Esstisch „Finlay“, Foto: livaro.de

Eigene Fertigung der Esstische

Großen Wert legt das Unternehmen darauf, dass alle Produkte selbst gefertigt werden.

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Foto: livaro.de

Die im Produktionsprozess verwendeten Massivhölzer werden nur von speziell ausgewählten Lieferanten geliefert – die fertig produzierten Tische dann von der eigenen Spedition ausgeliefert, so wird gewährleistet, dass die hochwertigen Esstische auch unversehrt den Empfänger erreichen. Besonderen Wert legt LIVARO zudem auf die individuellen Kundenwünsche und Bedürfnisse des Kunden. Nicht nur Fertigprodukte werden zum Verkauf angeboten, sondern es besteht die Möglichkeit, unterschiedliche Elemente der Tische miteinander zu kombinieren. Je nachdem welche Kombination der Kunde wünscht, wird diese von LIVARO zusammengestellt. So können zum Beispiel Tischmodelle mit unterschiedlichen Untergestellen, über wählbare Wunschmaße, bis hin zu der gewünschten Holzart individuell ausgesucht werden. Der Kunde bestimmt und kann sich so seinen ganz eigenen hochwertigen Maß-Esstisch zusammenstellen. Auch Sondermaße oder Sonderanfertigungen stellen kein Problem dar. Besteht Interesse daran, muss dies jedoch mit dem Unternehmen im Vorfeld besprochen werden. Der Kunde kann also bei einer Bestellung im Living & Rooms Onlineshop seiner Kreativität bei der Gestaltung eines Esstisches freien Lauf lassen. Bestehen noch Fragen, oder es wird Hilfe benötigt, steht der Kundenservice unter der angegebene Service Hotline gerne zur Seite.

Exklusive Massivholz Esstische

LIVARO bietet exklusive Esstische, die qualitativ hochwertig und einzigartig sind und das zu einem fairen Preis. Das für den Produktionsprozess notwendige Know-How und die jahrelange Erfahrung, werden gerne an die Kunden weitergegeben, nur so entsteht ein Unikat, welches beide Seiten zufriedenstellt.

Der Designer Hans Gugelot schuf in seinem kurzen Leben Design-Klassiker, die aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken sind. Ob funktionale Möbel-Systeme, oder Elektrogeräte mit alltagstauglichem Design, für ihn sollten die praktischen Dinge schön und die schönen Dinge praktisch sein. Design gehörte für ihn zum Alltag und zum Leben dazu und von unnützem Schnickschnack hielt er nicht viel. Qualität und gesunder Menschenverstand machen seine Werke aus, die noch heute als Meilensteine der Design-Geschichte betrachtet, und teilweise sogar in Museen ausgestellt werden. Schon zu Lebzeiten erhielt Hans Gugelot zahlreiche Auszeichnungen für seine Kreationen, wie beispielsweise den Bundespreis „Gute Form“, die „Spiel Gut“-Auszeichnung und den „Rosenthal-Studio-Preis“.

Möbelsystem M 125 von Hans Gugelot. Foto: hansgugelot.com
Möbelsystem M 125 von Hans Gugelot. Foto: hansgugelot.com

Hans Gugelot – der Mensch

Der renommierte Designer Hans Gugelot wurde am 1. April 1920 auf der südostasiatischen Insel Celebes geboren, die heute zu Indonesien zählt, damals jedoch noch niederländische Kolonie war. Sein Vater war Arzt und bald nach der Geburt des Sohnes zog die Familie in die Schweiz. Hier studierte Hans Gugelot in Lausanne und Zürich Architektur und machte 1946 seinen Abschluss an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich. Im Jahr darauf heiratete er.

Hans Gugelot. Foto: powerhousemuseum.com
Hans Gugelot. Foto: powerhousemuseum.com

Nach seinem Studium arbeitete er zunächst mehrere Jahre lang als freier Mitarbeiter verschiedener Architektenbüros, vor allem für Max Bill. 1954 begann er, als Dozent an der 1953 von Max Bill, Otl Aicher und Inge Aicher-Scholl gegründeten Ulmer Hochschule für Gestaltung zu arbeiten. Im gleichen Jahr traf er Erwin Braun und begann, für die Firma Braun Elektrogeräte als Designer zu arbeiten. In den folgenden Jahren arbeitete er außerdem als Designer für weitere Elektrogeräte- und Möbel-Hersteller, wie beispielsweise Pfaff, Kodak und Bofinger. Zwischen 1959 und 1962 war er als Berater zur Entwicklung der Hamburger U-Bahn tätig.

Im Alter von nur 45 Jahren starb Hans Gugelot 1965 sehr plötzlich an einem Herzinfarkt.

Das Institut für Produktentwicklung und Design in Neu-Ulm, an dem er als Leiter tätig war, wurde nach seinem Tod in „Gugelot-Design“ umbenannt, seine Ansätze des rationalen Design wurden hier bis zur Schließung 1974 weiter gelehrt.

Hans Gugelot – sein Werk

Für Hans Gugelot war Design eine kulturelle Notwendigkeit, ein Teil des alltäglichen Lebens. Seine Werke sind längst Klassiker geworden, noch heute sind die Geräte und Möbel mit dem reduzierten Design und der gedämpften Farbpalette Vorbild und Inspiration für moderne Designer. Er lehnte jedes überflüssige Dekor ab und achtete stets auf eine klare, zweckmäßige Formgebung. Sein Stil gilt als Weiterentwicklung des Bauhauses der 1920er Jahre und vereint klare Formen mit alltagstauglicher Zweckmäßigkeit.

1950 gründete er sein eigenes Unternehmen und arbeitete am Möbel-Systems „M 125“. Dieses System besteht aus vorgefertigten Elementen, die individuell und immer wieder neu zusammengesetzt werden können.

Für das Unternehmen Braun Elektrogeräte entwarf er Geräte mit klaren, zeitlosen Formen. Von „Face Lifting“ hielt er nicht viel. Sein Leitspruch war stets „form follows function“. Klassiker wie der Elektrorasierer „Sixtant“ von 1962 oder die Radio-Plattenspieler-Kombination Phonosuper SK 4, die bis heute als Meilenstein des Design angesehen wird, strahlen diese Maxime aus.

Braun Sixtant 1, 1961. Foto: hansgugelot.com
Braun Sixtant 1, 1961. Foto: hansgugelot.com

Einige seiner Klassiker wurden Jahrzehnte lang unverändert produziert, die als Gugelot-Bett bekannte Bettkonstruktion „GB 1085“ von 1954 wird sogar noch heute produziert.

Inspirationen für Designer jeder Epoche

Die Gugelot-Klassiker sind seit den 1950er Jahren Inspirationsquelle für Designer jedes folgenden Jahrzehnts geworden. Die 1963 entwickelte Dynamo-Taschenlampe, das 1954 entworfene Spielmöbel-System für Kinderzimmer, die 1962 konstruierten Doppeltriebwagen der Hamburger Hochbahn, diese und weitere Möbel und Elektrogeräte bieten modernen Designern Ideen für Weiterentwicklungen und eigene Kreationen. Dies dürfte ganz im Sinne des viel zu früh verstorbenen Hans Gugelot sein. Er selbst entwickelte sich und sein Werk stets weiter, fand immer neue Ideen und Lösungsansätze und entwarf praktische Dinge, die ihrer Funktionalität in Sachen Design in nichts nachstanden.

Kodak Diaprojektor "Carousel", 1963. Foto: hansgugelot.com
Kodak Diaprojektor „Carousel“, 1963. Foto: hansgugelot.com

Seine Werke können im Rahmen einer Ausstellung im Showroom des Markanto Depots in Köln samstags vom 05. September 2015 bis 30. November 2015 besichtigt werden.

Die Idee ist so einfach wie genial – die Thinbox – und man fragt sich, warum da nicht schon früher jemand drauf gekommen ist. Einen kleinen Stauraum, wie man ihn in jedem Zuhause findet, in welchem die kleinen Dinge des Alltags wie Schlüssel, Sonnenbrillen, Portemonnaie oder das Handy immer griffbereit untergebracht sind, zu erschaffen, welcher aber nicht nur ein Kasten, sondern gleichzeitig eine schöne, individuelle Wandgestaltung ist.

Die Idee

Die Idee ist, zwei nützliche Dinge für den Alltag, in den eigenen vier Wänden zu verbinden. Kleine Kästen an der Wand kann nämlich jeder gut gebrauchen. Vor allem im Eingangsbereich sind diese nichts ungewöhnliches, sondern wegen ihrer praktischen Vorteile eigentlich schon lange Usus – Schlüsselkästen zum Beispiel. Das ist die Thinbox auch – ein kleiner bis mittelgroßer Kasten, der nicht sehr tief ist, aber Stauraum für die kleinen Dinge des Alltags bietet, damit die Sachen auch immer da sind, wo sie sein sollten. Die Thinbox geht aber noch einen Schritt weiter. Sie nutzt die sonst offene oder nur durch langweilige Türchen verschlossene Vorderfront direkt einfach noch zur individuellen Wandgestaltung – nämlich als Bilderrahmen. Dieser sieht dank der geringen Tiefe der Thinbox auch aus, wie ein Bilderrahmen – und nicht bloß wie ein Kasten an der Wand.

Foto: thinbox.ch
Foto: thinbox.ch

Mehr als nur ein Bilderrahmen

Befestigt wird die Thinbox selbstverständlich wie jedes andere Hängemöbel auch mittels zwei Schrauben. Der Massivholzrahmen ist geölt und entweder in den Nuancen naturholz oder als schwarz erhältlich – je nachdem, was besser zum Rest der Einrichtung passt. Die gerahmte Vorderfront wird natürlich individuell nach Wunsch und Vorstellungen des Kunden bedruckt – ein vielsagendes Foto aus dem Urlaub, ein Portrait des geliebten Menschen oder gleich der ganzen Familie, ein Bild aus der Kunst, welches besonders gefällt oder etwas selbst designtes schmückt somit den Platz, wo sonst nur ein Kästchen hängen würde. Der ganz besondere Clou allerdings ist, dass die Tür der Vorderfront gleichzeitig ein Magnetbord ist. Man kann also noch Bilder oder vielleicht Postkarten nach Beleieben darauf heften und austauschen. Zudem ist die Oberfläche abwaschbar und somit geeignet, mit einem entsprechenden Stift Nachrichten darauf zu hinterlassen – ob Einkaufsliste oder Liebesbotschaft.

Die Thinbox ist in drei Größen erhältich. Fotos: thinbox.ch
Die Thinbox ist in drei Größen erhältich. Fotos: thinbox.ch

Über Roger Riedo

Der Entwickler der Thinbox – Roger Riedo – nutzt seine freie Zeit neben dem Beruf als Produktentwickler bei einem Schweizer Möbelhersteller, um seine Idee der Thinbox weiterzuentwickeln beziehungsweise die Thinbox im eigenen Atelier zu bauen. Als Schreiner weiß er natürlich, worauf es ankommt – ein qualitativ hochwertiges Möbel herzustellen und gleichzeitig den freien Raum zu nutzen für grafische Bilder und ästhetische Vorlieben. Deshalb stellen auch seine Zulieferbetriebe in Handarbeit her und kommen aus dem lokalen Umfeld. Denn ein gutes Möbel muss alles haben – Praxistauglichkeit, Qualität, Ästhetik und Finesse – denn nur so macht Wohnen wirklich Freude.

Mies van der Rohe: Barcelona-Sessel

Seinen kosmopolitischen Namen trägt dieser elegante Sessel daher, da er vom Architekten Ludwig Mies van der Rohe 1929 kreiert wurde, um den deutschen Pavillon der Weltausstellung in Barcelona auszustatten. Dieser Stuhl sollte ein Willkommensgruß an den damaligen spanischen König Alfons XIII. sein und die Lebendigkeit der deutschen Architekturakademien darstellen. Noch heute wird der Barcelona Chair von der Firma Knoll International produziert.

 

Isamu Noguchi: Rocking Stool (1954)

Isamu Noguchi: Rocking Stool

Auch der Rocking Stool ist heute Kult und wird inzwischen wieder hergestellt. Sein Designer Isamu Noguchi war ein Bildhauer amerikanisch-japanischer Herkunft, und er entwarf auch die berühmten Akari-Lampen. Als Inspiration für den Hocker dienten Noguchi die traditionellen, afrikanischen Blöcke, auf denen man stark gekrümmt sitzt, so dass die Ellenbogen beinahe an die Knie stoßen. Die Unterseite des Rocking Stool ist gewölbt,  damit man darauf schaukeln kann. Nach fünf Jahren galt er als „out“, die Produktion wurde eingestellt. Seit 2003 wird er von Vitra wieder produziert.

 

Max Bill: Ulmer Hocker (1954)

Max Bill: Ulmer Hocker

Schlicht und minimalistisch – als Mitglied der „Konkreten Kunst“ entwarf Max Bill diesen einfachen Hocker für die Ulmer Hochschule für Gestaltung. Das Multitalent Bill hat am Bauhaus gelernt und arbeitet als Architekt  und Designer, aber auch als Maler, Steinhauer, Grafiker und Werber. Der Ulmer Hocker besteht aus drei Brettern: zwei sind vertikal angeordnet und eines horizontal; ein einfacher Holzstock hält die drei Teile zusammen. Sein Erfolg liegt in seiner Vielseitigkeit: Er kann auch als Tisch oder Regal benutzt werden. Heute wird der Ulmer Hocker von Vitra hergestellt.

 

Arne Jacobsen: Egg Chair (“Das Ei”, 1958)

Arne Jacobsen: Egg Chair („Das Ei“)

Für die Inneneinrichtung des Radisson SAS Royal Hotel in Kopenhagen entwarf Arne Jacobsen 1958 diesen revolutionär kurvigen Sessel. Er war dem Publikum anfangs zu modern, so dass er nicht häufig in  Privathaushalte verkauft wurde, sondern eher in Museen zu finden war. Erst als James Bond auf der Kinoleinwand im Egg Chair Platz nahm, wurde er zum Must-Have. Seine organische Form entsteht durch eine Plastikschale, die Sitzfläche, Rücklehne und Armlehnen umfasst. Auch heute igelt man sich noch immer gerne in ihn hinein.

 

Eero Saarinen: Tulip Chair/Tulpenstuhl (1958)

Eero Saarinen: Tulip Chair (Tulpenstuhl)

Benannt nach seiner einzigartigen Fußform, eroberte der Tulpenstuhl in den 70er Jahren die Wohnzimmer. Auf den Markt kam er allerdings schon Ende der 50er, als der finnische Designer Eero Saarinen „die Befreiung der Häuser vom Kuddelmuddel der Stuhl- und Tischbeine“ zur Mission hatte. Bis heut hält der Designklassiker einen ständigen Sitz im Museum of Modern Art in New York.

 

Text via livingpress.de

Wie der Fasan gehört der Pfau zur Gattung der Hühnervögel. Das klingt zunächst fast ein wenig gewöhnlich für diesen Vogel, der in manchen Kulturen als „Engel Pfau“ verehrt wird und auch als Wappentier häufiger vorkommt. Er stammt ursprünglich aus Indien und Sri Lanka, und vor allem der männliche Blaue Pfau gilt aufgrund seines dekorativen Federkleides als Symbol der Schönheit, der Leidenschaft und der Eitelkeit. Schlägt er sein Rad, zeigt er eine prächtige Federkrone mit den typischen farbintensiven Pfauenaugen in leuchtendem Blau und Grün. Diese Schönheit aus der Natur hat viele Gestalter und Modeschöpfer immer wieder zu einem Design inspiriert, das Farbe und Form der Pfauenaugen aufnimmt.

Der Pfau als Designmotiv in der Haute Couture

Es muss ja nicht gleich ein Hochzeitskleid im Wert von 1,5 Millionen US-Dollar sein, für dessen Schleppe 2.000 Pfauenfedern verarbeitet wurden.

Sie können auch in andächtiger Bewunderung staunen, was für ein zauberhaftes Kleid ein bekannter französischer Modeschöpfer Anfang der 50er-Jahre schuf. Im New Yorker Metropolitan Museum of Art kann das Traumkleid, das aus einer schlichten Corsage und einem weiten, kunstvoll im Pfauen-Look bestickten Rock besteht, im Original besichtigt werden. Die wunderschönen Vögel haben den Couturier offenbar stark fasziniert – das zeigen auch andere Modelle wie ein betont weibliches Kleid, das durch sein Blumenmuster sehr zart wirkt und dessen bodenlanger Rock mit Pfauenaugen so gearbeitet ist, als würde er in Federn auslaufen.

"Junon" by Christian Dior
Bild: „Junon“ von Christian Dior (1949), The Metropolitan Museum of Art

In den Haute Couture taucht der Pfau immer wieder auf – so auch bei einem märchenhaften, trägerlosen Pfauen-Kleid, das ein britischer Modedesigner entworfen hat. Dieses Modell in Schwarzweiß besitzt einen asymmetrischen, gebauschten Rock, über den sich schwarze Pfauenfedern zu ergießen scheinen, während auf dem Oberteil zwei Pfauen wie Scherenschnitte einander die Köpfe zudrehen – ein Design-Blickfang der besonderen Art!

Pfau-Kleid-von-Alexander-McQueen
Designer: Alexander McQueen, Herbst/Winter 2008-2009
Accessoires in edlem Design

Auf Accessoires wie Seidentüchern, Handtaschen oder bei exquisiter Bademode sind Pfauenmotive ebenfalls häufig zu sehen. Luxuriöses Briefpapier mit zartem „Peacock“-Emblem, Bikinis in Pfauenfarben oder Abendtaschen wie eine weiße Clutch im Design eines Pfauenrades zählen zu den Highlights unter den Ideen, wie der Pfau in Mode beeinflusst. Ebenso punkten aparte Pfauenröcke mit fedrigen Säumen auf den Catwalks angesagter Modedesigner. Auch weißes Porzellan, bemalt mit zarten grünen Pfauenfedern, zählt zu den exklusiven Produkten, die nicht jeder hat. Eine blaue Tapete, über und über bedruckt mit Pfauenaugen, ist ein weiteres Beispiel für kultiges Pfauen-Design.

La-Perla
Design: La Perla
Schale
Gefunden bei Pier1
Möbel im Pfauen-Look

Korbsessel im Pfauenstil sind relativ preiswerte Klassiker des mediterranen und kolonialen Einrichtungsstils. Futuristisch zeigen sich ebenso exzentrische wie formvollendete schneeweiße Pfauen-Stühle, die eher an Kunstobjekte als an Sitzgelegenheiten erinnern. Total extravagant in seiner Wirkung ist ein pfauenblauer Designer-Sessel, der aussieht wie ein geöffnetes Pfauenrad, das aber nicht aus Federn, sondern aus gefälteltem Leder besteht. Nicht minder ausgefallen und ausgesprochen auffallend präsentiert sich eine weiße Anrichte, die auf vier goldenen Pfauenfüßen steht und auf ihrer Vorderfront Pfauenkopf und Pfauenfedern in fotografischer Genauigkeit wie aus dem Naturkundebuch zeigt. Design und Ausstrahlung dieses ungewöhnlichen Sideboards lassen Assoziationen von orientalischer Prachtentfaltung aufkommen.

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Quelle: „Peacock“ von Dror Benshetrit for Cappellini (2009), The Metropolitian Museum of Art
Sideboard
Quelle: PEACOCK, Limited Edition, Jetclass | Real Furniture

Aus der Gestaltung von Outdoor-Bereichen ist der Pfau kaum wegzudenken. Wer sich keinen echten Vogel in seinem Garten hält, kann eine Pfauenskulptur erwerben oder sich einen Sitzplatz auf einem Mosaik aus Steinen schaffen, die wie Pfauenaugen angeordnet sind – mit Akzenten in dem typischen Blau, die die Federn des majestätischen Vogels auszeichnen. Fantasievolle Metalltische, die das Thema Pfau auf unterschiedliche Weise aufnehmen, runden die Ruhe-Oase auf eine ebenso originelle wie noble Art ab.

Der Pfau und das Schmuck-Design

Die hohe Ästhetik, die der Pfau in seiner Gestalt besitzt, und die unvergängliche Schönheit seines Gefieders regen auch die Schmuckdesigner zu immer neuen Entwürfen an. Wertvoll und elegant ist beispielsweise eine Platinbrosche in Pfauen-Form, besetzt mit Saphiren und Diamanten besetzt. Kunstvolle Diademe mit dem typischen Bogen des Pfauenrades sind Schmuckstücke von zeitloser Attraktivität. Im sechsstelligen US-Dollar-Bereich liegt der Wert einer fein gearbeiteten Pfauenbrosche, die auf die Farben Weiß und Rot setzt. Der weiße Pfau steht auf einem großen ovalen Rubin, und sein Gefieder ist mit vielen kleinen Rubinen geschmückt. Gelb. Orange, Grün und Blau harmonieren wundervoll bei den Edelsteinen eines Pfauencolliers, das mit seinem zarten, aber markanten Design ein schönes Dekolleté noch verführerischer macht und durch dekorative Ohrgehänge ergänzt wird.

Cartier Brosche
Pfau-Brosche (Platin, Saphir, Diamanten), Foto: Vincent Wulveryck, Cartier (2011)
Cartier-Brosche
Pfau-Brosche (Platin, verschiedende Saphire, Smaragd, Diamanten), Foto: Vincent Wulveryck, Cartier (2011)
Kette
Peacock Queen, Cartier, 2009

Titelbild: Daniela Hinz, 2014

Manchen Designern gelingt es, mit ihren Entwürfen den Zeitgeist perfekt einzufangen und im selben Augenblick ihrer Zeit weit voraus zu sein. Aus denen von ihnen geschaffenen Objekten werden meist Klassiker und ihr Name ist auch nach ihrem Ableben noch in aller Munde. Der Wahlfranzose Le Corbusier bleibt dank seines Werks als Architekt und Möbeldesigner definitiv unvergessen.

Le Corbusier LC2 und andere Meisterwerke

Neben seiner umfangreichen Tätigkeit als Baufachmann, Stadtplaner und Architekturtheoretiker hat Le Corbusier sich ebenfalls erfolgreich im Möbeldesign betätigt. Er hat einige Artefakte geschaffen, die bis heute zu den absoluten Klassikern der Branche zählen. Seine Kreativität machte nach der Planung und Erstellung von Gebäuden nicht halt. Vielmehr gehörte ein geeignetes Interieur bei Le Corbusier zum stimmigen Gesamtkonzept. Die Möbel entstanden in Zusammenarbeit mit seinem Cousin Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand. Neben der berühmten Chaiselongue LC4 zählt die Serie LC2 mit Sesseln und Sofas zu seinen größten Erfolgen als Möbeldesigner. Das Le Corbusier LC2 Sofa ist als Zweisitzer oder als Dreisitzer erhältlich (z.B. bei https://www.retroeurope.com/). Zusätzlich ist ein passender Le Corbusier LC2 Sessel im Angebot. Ebenso gibt es zahlreiche Neuinterpretationen wie Ecksofas und Hocker, die sich in ihren Maßen den heutigen Bedürfnissen angepasst haben, ohne die Ästhetik der ursprünglichen Entwürfe aus dem Auge zu verlieren. Die Originale aus dem Jahre 1928 bestanden aus einem Gestell aus Stahlrohr und Sitzelementen aus Leder. Besonders der Sessel besticht durch seine einprägsame Kubusform. Als absoluter Klassiker der Serie LC2 gilt die Ausführung in schwarzem Leder mit dem Gestell aus verchromtem Stahlrohr. Neben den klassischen Ausführungen in schwarzem oder weißem Leder plus Chrom finden sich auch moderne Versionen wie Sessel und Sofas mit lackiertem Gestell und farbigen Bezügen aus Baumwolle. So ist für jeden Geschmack und Einrichtungsstil etwas dabei. Auch die weiteren Entwürfe des Trios wie der Stuhl LC1, das Sofa LC3 beziehungsweise das Sofa LC5, der Esstisch LC6 und der Drehstuhl LC7 erfreuen sich dank zeitlosem Design heute noch großer Beliebtheit.

Architekt, Möbeldesigner, Künstler

Das kreative Multitalent Le Corbusier wurde 1887 unter dem Namen Charles-Édouard Jeanneret-Gris in der Schweiz geboren. Sein Pseudonym, unter dem er bekannt werden sollte, nahm er in den 1920er-Jahren während seiner Schaffenszeit in Paris an. Ursprünglich begann er in jungen Jahren in seiner Heimat eine Ausbildung als Gravierer, doch sein Lehrer Charles L’Éplattenier riet ihm, sich der Architektur und der Malerei zu widmen. Daraufhin studierte Le Corbusier tatsächlich Architektur und baute schon 1905 als Achtzehnjähriger sein erstes Haus: die Villa Fallet für einen seiner Lehrer. Die frühen Bauwerke hatten allerdings noch so gut wie nichts mit dem später für ihn typischen Stil gemein. Künstlerisch besonders prägend wirkten sich die Studienreisen aus, die Le Corbusier in den Jahren 1907 bis 1911 unternahm. Diese führten ihn unter anderem nach Italien, Frankreich, Deutschland, Griechenland und in die Türkei. Ein weiterer Meilenstein in seiner Entwicklung war der Umzug nach Paris und die Mitarbeit im Architekturbüro von Auguste Perret, dem Wegbereiter des Bauens mit Stahlbeton. Während Le Corbusier sich um 1912 gerade erst selbst als Architekt und Innenausstatter etablierte, lehrte er schon an der École d’Art, die L’Éplattenier gegründet hatte. Gemeinsam mit dem Ingenieur Max du Bois entwickelte Le Corbusier das Konzept „Dom-ino“ für aus einzelnen Betonteilen hergestellte Fertighäuser. 1917 ging er endgültig nach Paris, wo er sich eine Zeit lang intensiv mit zeitgenössischer Malerei, insbesondere dem Kubismus beschäftigte. Auch als Redakteur machte er sich mit Artikeln über Architektur und Kunst einen Namen. Gleichzeitig entstand die Idee der sogenannten Citrohan-Häuser, ein System industrieller Wohneinheiten, nach seinen Entwürfen. Ab 1922 verwirklichte Le Corbusier zusammen mit Pierre Jeanneret mehrere Projekte, vor allem Privathäuser und Wohnsiedlungen. In Stuttgart entstand in der Mustersiedlung Weißenhof eines seiner Häuser, das heute als Museum genutzt wird. Nicht immer blieb seine Arbeit frei von Kritik, teilweise waren seine Ansätze zu modern für seine Zeit. Trotzdem war der Architekt weltweit gefragt und feierte internationale Erfolge, unter anderem mit dem Bau des Erziehungs- und Gesundheitsministeriums in Rio de Janeiro oder mehrerer Regierungsgebäude in Indien. Berühmt ist unter anderem auch die von ihm gestaltete Wallfahrtskirche Notre-Dame-du-Haut de Ronchamp für ihre außergewöhnliche Formensprache. Als Le Corbusier 1965 starb, hatte er durch sein Lebenswerk den Weg für moderne Stadtplanung, Bauweise und Innenausstattung geebnet.

Einflussreich, umstritten, unsterblich

Auch wenn die architektonischen Arbeiten von Le Corbusier nicht jedem gefallen und sein Werk durchaus umstritten ist, gibt es wohl kaum jemanden, der sich der zeitlos modernen Anmutung seiner Möbelentwürfe entziehen kann. Wer die Raum- und Farbkonzepte des Vordenkers einmal am eigenen Leib erleben möchte, kann dies beispielsweise im Berliner Designhotel Ku’Damm 101 tun. Die Inneneinrichtung des Hauses richtet sich voll und ganz nach den Gestaltungsprinzipien und Farbreihen Le Corbusiers.

Angelehnt an die hochwertige Qualität der Möbel und Objekte hat aaro sich für eine Philosophie entschieden, die aus herausragenden Materialien genau diese Möglichkeit schafft. In harmonischer Übereinstimmung werden die Form und das Material ausgewählt, aus welchem in der Kunst des Handwerks ein attraktives Detail entsteht. Innovative und einzigartige Produkte überzeugen nicht nur mit Funktionalität und ihrer Formgebung, sondern schaffen für ihre Kunden einen realen Mehrwert. In Zusammenarbeit mit lokalen Lieferanten aus der Schweiz realisiert aaro ein hervoragendes Zusammenspiel von Handwerk und elegantem Design mit großer Bedeutung.

aaro steht für Design und Entwicklung

Bei aaro entscheidet man sich für Angebote aus einer Hand. Sie lagern keine Ideen aus, sondern entwickeln aus kreativen Ideen einen Entwurf, aus welchem ein Funktionsmodell entsteht und im Anschluss zu einem Prototypen gefertigt wird. Die Macher von aaro setzen dabei nicht auf Massenfertigung, sondern erhalten hochwertige Produkte, die in Kleinserien in ausgewählten Produktionsstätten in der Schweiz gefertigt werden. Mit dieser Methodik sind sie flexibel und können neue Materialien, sowie moderne Verfahrens- und Fertigungstechniken explizit nutzen und für deren Produktion verwenden.

aaro durfte sich bereits über den „Berner Design Award“ und den „Designpreis IKEA Stiftung Deutschland“ freuen.

Kombination anello

Schneidbrett und Brotkasten in Kombination erhält man mit anello. Da elastische Kunststoffholme das Brot umrahmen, werden alle Krümel aufgefangen und Verschmutzungen vermieden. Auch das Messer lässt sich direkt unter der Haube griffbereit verstauen. Bisher handelt es sich bei anello leider noch um einen Prototypen.

Der Esstisch Varia Duo

Wenn man einen praktischen Tisch sucht, wird man vom Modell Varia Duo begeistert sein. Man hat sowohl einen Esstisch, als auch einen praktischen Arbeitstisch und großzügigen Stauraum zur Verfügung. Die vollen Funktionen stehen einem zur Verfügung, sobald man das Tischblatt auszieht und eine viel größere Fläche aufdeckt. Durch individuelle Einlageplatten kann die Tischplatte beim Esstisch Varia Duo um 30 Zentimeter verbreitert werden und so der ganzen Familie und Gästen äußerst viel Platz bieten. Geladene Gäste erfreuen sich beim Raclette oder Fondue – und das ohne Platzmangel, denn bis zu 10 Personen finden an diesem neuen Esstisch bequem Platz. Auch für Büroarbeiten ist der Tisch Vario Duo durchaus eine überzeugende Innovation. Vario wurde aus Massivholz gefertigt und überzeugt so mit einer maximalen Stabilität und Natürlichkeit.

Tisch Varia mono

Aus hochwertigem Massivholz und Formsperrholz gefertigt präsentiert sich der Tisch Vario mono. Er ist mit einer Ablage versehen und in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Eine natürliche Leichtigkeit, Frische und Ausstrahlung wählen Sie anhand des hochwertigen Materials und der einzigartigen Farbe. Die Ablagefläche finden Sie in 17 Zentimetern Breite direkt unter den Tischblättern.

 

Seit 1990 produziert DEDON luxuriöse Outdoor-Möbel und hat sich zu einem der führenden Anbieter der Branche gemausert. Mit der Entwicklung widerstandsfähigen Kunststofffaser auf Basis von Polyethylen, schaffen sie nicht nur hochqualitative Möbel für den Außenbereich, sondern auch sehr stylische Outdoor-Möbel, die ihnen schon die eine oder andere internationale Design-Auszeichnung einbrachte.

Ihre neuen Kollektionen überzeugen wieder einmal und laden zum Entspannen und Verweilen unter freien Himmel ein.

Kollektion FEDRO – neues Sitzkonzept im ergonomischen Design

Zwei schmale Kufen überlassen einem die Wahl, wie man gerade schaukeln möchte. Zur Steuerung der Bewegungen bemüht man lediglich ein wenig die Beine und Füße.

Durch seine gegebene Leichtigkeit ist dieses Outdoor-Möbelstück mehr als nur eine simple Einladung draußen zu verweilen. Für den Lounge-Bereich im Grünen oder am Strand einfach nur ideal.

Übrigens: Das Design des Stuhls stammt von der italienische Mode-, Textil- und Accessoires-Designerin Lorenza Bozzoli, die sich von ihrem Sohn inspirieren ließ. Der liebt es nämlich in ausrangierten Sesseln (ohne Beine eben), während er Videospiele zockt, herumzuschaukeln.

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Kollektion SWINGREST – jetzt wird geswingt

Basierend auf der vorherigen Kollektion NESTREST entstand durch Daniel Pouzet ein fantastischer Hanging Lounger, der nun mehr Personen Raum bietet, dabei aber weniger Platz in Anspruch nimmt. Das klare und schlichte Design sorgt für eine wahre Wohlfühloase.

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Kollektion DALA – Recycling auf hohem Niveau

Inspiriert von den improvisierten Sitzmöglichkeiten in Entwicklungsländern, kreierte der amerikanische Designer Stephen Burks dieses wunderbar geflochtene Möbelstück für den Outdoor-Bereich. Hierbei wird nicht nur auf das Design geachtet, sondern auch ökologische Merkmale sind wichtige Komponenten. Die farbenfrohen Rahmen aus pulverbeschichtetem Aluminium-Streckmetall werden mit Öko-Fasern bestückt. Die Fasern werden aus recycelten Lebensmittelverpackungen und recyceltem Polyethylen zusammengesetzt. Auch diese Idee stammt direkt aus dem Entwicklungslabor von DEDON und unterstreicht damit Innovationsvielfalt des Unternehmens aus Lüneburg.

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Es gibt auf der Webseite von DEDON noch weitere neue Kollektionen zu sehen. Dazu erhält man Informationen, wo sich der nächste Showroom befindet. Ein Blick lohnt sich allemal.