Die Holländer sind wieder da – mit stylischen Fahrrädern


Holländer können mehr als nur ihren Campingwagen durch unsere Lande zu ziehen. Sie können vor allem tolle Fahrräder bauen.

„Die Welt“ begann 2008 wie folgt seinen Online-Artikel zum Thema Fahrrad:

„Es ist das Fortbewegungsmittel der Stunde – und der Zukunft: das Fahrrad. Höchste Zeit, sich mit dem besten aller Fahrzeuge zu beschäftigen.“

Fahrradfahren ist nicht nur gesund – wie wir alle wissen. Es tut auch unserer Umwelt gut.

Was aber nun ist so besonders an einem Hollandrad?

 „Zu Unrecht hatte es jahrelang den Ruf eines Oma-Fahrrads, und das bloß, weil es etwas behäbig daherkommt und seinen Fahrer – ja, es gibt durchaus männliche Fans – aufrecht durch die Welt rollen lässt. Im Grunde ist das Hollandrad ein Fortbewegungsmittel für Menschen, die ihrer Umgebung offen und neugierig begegnen. Mit Haltung.“ Die Welt, 06.07.2008

Mit Haltung Fahrrad fahren klingt doch super. Rückenbeschwerden sind dank der aufrechten Haltung nahezu unmöglich. Dazu genießt der Fahrer eines Hollandrads den vollen Überblick über den fließenden Verkehr.

Neben dem gesundheitlichen und umweltfreundlichen Aspekten kommt nun eine weitere Eigenschaft hinzu: Stil.

Die holländische Firma ROETZ hat es sich zur Aufgabe gemacht, alte ausgemusterte Räder zu recyceln upcyceln und neue stylische Hollandräder zu bauen.

Wie genau, lässt sich kurz erklären: Der Gründer Tiemen ter Hoeven und sein Partner Mark Groot Wassink lassen sich regelmäßig alte Fahrräder aus Sammelstellen an ihren Produktionsort Dordrecht liefern. Wichtig dabei ist Ihnen, dass die Rahmen der Räder noch in einem guten Zustand sind und „Made in Holland“ sind.

In Dordrecht gibt es eine soziale Einrichtung mit dem Namen Drechtewerk, in der Menschen mit und ohne Behinderung die Räder auseinandernehmen und wieder zusammensetzen.

Übrig bleibt nach der Demontage meist nur der Rahmen, die anderen Teile werden durch hochwertige Komponenten ersetzt. Die Korkgriffe am Lenkrad stammen aus Portugal, die weißen Reifen von der deutschen Marke Schwalbe, die Bremsen natürlich von Shimano, die Schutzbleche werden aus Birkenholz hergestellt und natürlich fehlt auch der hochwertige Ledersattel von der holländischen Firma Lepper nicht.

Jedes Fahrrad behält durch das Upcyclen seinen Vintage-Charakter, erhält aber gleichzeitig ein zeitgemäßes Design.

Jedes Fahrrad ist übrigens ein Unikat. Preislich liegen die Räder je nach Modell zwischen 650,00 Euro und 750,00 Euro.

Weiter Informationen gibt es auch auf der Webseite von ROETZ.

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