Eisige Kälte, alleine bei dem Gedanken, dass Du nun nach draußen gehen sollst, frierst Du. Schon der Weg zum Auto ist Dir zu viel. Und dann noch der Hund, der Dich sehnsüchtig mit großen Augen anschaut und auf seinen Spaziergang wartet. Ein Blick in die Garderobe zeigt, dass keine geeignete Kleidung für dieses Wetter vorhanden ist. Denn die Jacke, die warm aussieht, ist noch lange nicht warm. Da gibt es nur eins, wirklich wärmende und doch bequeme Kleidung muss her. Die Daunenjacke ist die Lösung! Wenn Du nicht viel über Daunenjacken weißt, lies einfach weiter.

Was zeichnet Daunenjacken aus?

Daunenjacken sind superleicht, angenehm zu tragen und dazu absolut warm. Passendere Kleidung für den Winter gibt es kaum. Ihre Füllung besteht vorwiegend aus Daunen und schützt dich hervorragend vor der Kälte. Dieses hohe Isolationsvermögen ist auf die Bauschkraft der Daunen zurückzuführen. Selbst Kunstfasern Daunen sorgen für eine hohe Wärmeisolation. Meist werden jedoch natürliche Daunen verwendet. Alternativ können die Jacken mit Federn gefüllt sein. Diese speichern die Wärme jedoch nicht so gut. Darum sollte die Daunenjacke mit auf jeden Fall 80 % Daunen gefüllt sein. 100 % Daunen sind optimal. Denn diese Jacken sind zum einen extrem leicht und zum andern superwarm.

Ein sogenannter cuin-Wert beschreibt die Bauschkraft. Je höher dieser Wert ist, umso wärmer ist die Jacke.

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Was solltest Du beim Kauf einer Daunenjacke beachten?

Die Daunenjacke sollte gut sitzen. Denn nur so kann sie ihre volle Wirkung entfalten. Sie sollte weder zu weit noch zu eng sein, denn möglicherweise möchtest Du noch einen dicken Pullover darunter tragen.

Jacken, die mit Daunen aus Kunstfasern gefüllt sind, eignen sich besonders für Sportler, die draußen unterwegs sind. Denn diese Daunen sind auch bei Nässe gut geeignet und verkleben bei Regen nicht so schnell.

Je nachdem wie wärmend die Jacke sein soll, solltest Du den cuin Wert wählen. Dieser fängt bei 500 an und endet bei 900. Das 900er-Modell ist das Wärmste und wird bei großer Kälte ein treuer Begleiter sein.

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Welche Daunenjacke für welche Jahreszeit?

Eine Daunenjacke ist nicht nur für den tiefsten Winter geeignet, nein, eine Jacke mit einem niedrigen cuin Wert kannst Du auch im Frühling gut tragen. Besonders helle Töne, die das Frühjahr willkommen heißen, bieten sich hier an. Schick sind solche Jacken auch, gerade wenn sie über Steppnähte und eine taillierte Form verfügen.

Im Herbst sollte die Daunenjacke vorrangig wasser- und winddicht sein und auch eine Kapuze ist empfehlenswert. Länger geschnittene, bequeme Daunenjacken sind für den Herbstspaziergang optimal.

Für den Winter ist die dicke Daunenjacke zu wählen, wohnst Du in einer kalten Region, darf sie den cuin Wert von 900 haben. Solltest Du sie grundsätzlich lieber zur Arbeit anziehen, gibt es sehr elegante Modelle mit schmaler Passform und einer glänzenden Oberfläche, sodass Du mit dieser Jacke allzeit eine gute Figur machst. Oder eventuell ein Daunenmantel? Der ist nicht nur warm, sondern dazu figurbetont und kleidsam.

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Pflegetipps für Deine Daunenjacke

Grundsätzlich sind Daunenjacken pflegeleicht. Die meisten lassen sich in der Waschmaschine waschen und im Trockner trocknen. Vergiss jedoch nicht, auf die Pflegehinweise zu achten, die der Hersteller im Etikett eingenäht hat.

Du solltest ein Feinwaschmittel verwenden und dieses auch nur sehr dosiert. Weichspüler vermeide bitte, denn dies verklebt die Daunen.

Auch stelle einen schonenden Waschgang ein. Ideal ist es, wenn Du am Ende noch eine Extraspülung hinzugibst, um das Waschmittel so gründlich wie möglich aus der Jacke zu spülen.

Du kannst die Daunenjacke getrost in den Trockner legen, jedoch nur bei niedrigen Temperaturen. So werden die Daunen wieder schön bauschig. Wenn Du drei Tennisbälle mit in die Trommel gibst, gelingt dieser Vorgang besonders gut. Ohne Trockner solltest Du die Jacke möglichst an warmen Tagen draußen im Freien trocknen und immer wieder mal schütteln, damit die Daunen weiterhin schön luftig bleiben.

Imprägnierst Du Deine Daunenjacke regelmäßig, so machst Du dies am besten nach dem Waschen, wenn sie noch feucht ist. Somit bleibt der Nässeschutz der Materialien erhalten. Die Hersteller geben Hinweise auf der Verpackung des Imprägnierungsmittels. Diese solltest Du unbedingt beachten.

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