Kurz vor der Trauung und noch immer keine Entscheidung über das richtige Braut-Outfit? Na, dann findet sich vielleicht in unseren Looks das so lang ersehnte Brautkleid. Die Suche lohnt übrigens immer besonders zum Jahreswechsel. Die meisten Designer bringen dann ihre neuen Kollektionen auf den Markt.

Ein besonderer Blick sollte dabei auf die Kollektionen von Kaviar Gauche fallen, die ein begnadetes Händchen für verspielte und aufregende Brautkleider haben. Das Designer-Duo des Labels, Alexandra Roehler und Johanna Kühl, fokussieren sich gerne auf sinnliche und sehr feminine Kleider, die mit figurbetonten Silhouetten daher herkommen. Besonderes Merkmal ist der aufregende Rückenausschnitt, der jeden Blick auf die Braut zieht.

Doch auch Hochgeschlossen steht im Trend bei den Brautkleidern. Das muss keinesfalls spießig wirken, sondern kann sehr sexy und luftig sein. Ein tiefes Dekolleté, das mit transparenten Stoffen und Ornamenten luftig verziert wird, gibt dem Brautkleid eine ganz besondere Note. Bodenlang und mit leichter Spitze, verführt es den Bräutigam sofort zu einem Ja.

Emotionale Leichtigkeit die uns Träumen lässt

Feinste und luftige Pünktchen Stickereien, die mit Spitze und floralen Fäden zelebriert werden, wirken nicht nur sinnlich, sondern sehr verführerisch.

Aber auch das Trendthema Transparenz geht am Brautkleid nicht vorbei. Es verleiht dem opulenten Kleid eine große Luftigkeit, eine schwebende Leichtigkeit, die zugleich die feminine Silhouette verzaubert und eine sexy Note mitliefert.

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Midikleid aus Guipure-Spitze mit Ripsbandbesatz von Self Portait, gefunden auf net-a-porter.com

Dabei sind der Transparenz keine Grenzen gesetzt. So gibt es Brautkleider, die wie ein Traum aus Spitze, uns den Atem rauben und mit der Transparenz von oben bis unten spielen. Gewagte Spitzenkleider, die vieles zeigen, offenherzig sind, aber ganz klar ein Eye-Catcher auf jeder Hochzeit sind, sofern der Bräutigam nicht zu eifersüchtig ist.

Zweiteiler als Brautkleid

Es muss nicht gleich ein opulentes Kleid sein. Dezenter, aber ebenso elegant und hinreißend wirkt ein sexy Zweiteiler, der vor allem als perfekter Look für die standesamtliche Trauung Maßstäbe setzt und dabei noch so wahnsinnig romantisch wirkt. Der Zweiteiler mit Midi Rock und Bluse ist eine elegante Alternative, ohne dass auf romantische Träumerei verzichtet werden muss.

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Zweiteiler von Roland Mouret
Oberteil: Rodmell Oberteil aus Crêpe mit Schößchen und asymmetrischer Schulterpartie, gefunden auf net-a-porter.com
Hose: Uppingham Hose mit weitem Bein aus Cady, gefunden auf net-a-porter.com

Als Gegensatz dazu sind in diesem Jahr Langarm-Kleider mit floralen Spitzen besonders gefragte. Sie zaubern eine unglaubliche Leichtigkeit in den Raum und lassen sich besonders bequem tragen, gleichzeitig wird die weibliche Silhouette graziös betont.

Floral, sexy und modern

Die Vielfalt ist in diesem Jahr scheinbar größer als zuvor. Wer ein passendes Brautkleid sucht, kann sich zwischen sexy Designs, bis hin zum gewagten Transparenten entscheiden oder setzt voll auf Romantik mit Spitze und floralen Elementen. Zweiteile und Hosenanzüge reihen sich als moderne Brautkleid-Varianten an.

Die Haupttrends sind:

  • Clean-Chic (schlicht mit Satin, z.B. als Hosenanzug)
  • Flower Power (Verspielt, romantisch mit floraler Spitze oder 3D-Applikationen)
  • Shine bright like a diamond (Sexy, elegant mit Perlen, Strasssteinchen oder Pailletten)

Freigelegte Schultern

Die großen Namen wie Oscar de la Renta, Vera Wang, Viktor&Rolf oder auch Galia Lahav setzen in diesem Jahr gerne auf den Off-Shoulder-Trend, bei denen die Schultern freigelegt werden. Die fallenden Ärmel werden beim Brautkleid in dramatischer Weise betont. Auffällig sollen die Kleider sein. Lela Rose fasziniert mit abfallenden Ballon-Ärmeln am Mini-Dress. Francesca Miranda orientierte sich daran, setzte aber auch eine wasserfallartige Drapierung als Akzent ein.

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Elyse trägerloses Minikleid aus Seiden-Faille von Alex Perry, gefunden auf net-a-porter.com

Die Off-Shoulder-Ärmel bei Oscar de la Renta glänzten mit einer XXL-Schleife am Rücken. Viktor&Rolf setzten hingehen auf große Chiffon-Rosen, die darunter tiefe Sleeves verbergen.

Spaghetti Brautkleider

Gegensätze sind im Trend, gerade bei dem Hochzeitsstyle. So sehen Brautkleider mit leichten Spaghettiträgern, die wie Sommerkleider wirken, besonders sexy und elegant aus. Die dünnen Träger werden dabei teilweise dezent bestickt und glänzen mit einer puren Leichtigkeit, die so romantisch verträumt wirkt. Der Ausschnitt kann dabei, je nach Variante, gewagt sein und so weitere Akzente setzen.

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Robe aus Satin mit Cut-outs von Galvan, gefunden auf net-a-porter.com

Der All-Over Ausschnitt ist deswegen ein weiterer sehr verspielter Trend. So findet sich der tiefe Brustausschnitt bei vielen Labels wieder. Dabei soll sich der Eyecatcher bei diesen Brautkleidern nicht nur auf das tiefe Dekolleté legen, sondern auch auf den tief-ausgeschnittenen Rücken. Ein besonderes Highlight sind dabei unter den Armen die All-Over-V Looks, weitere Ausschnitte, die sehr feminin, sexy und doch so elegant bezaubern. Zu finden sind diese verspielten Ausschnitte zum Beispiel bei Berta Watters, Carolina Herrera und Theia.

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Sharonella Kleid aus Woll-Crêpe mit Rückenausschnitt von Emilia Wickstead, gefunden auf net-a-porter.com

Erinnerung an die Goldenen Zwanziger

Einige der neuen Brautkleider Kollektionen erinnern an die Goldenen Zwanziger, so passend für das Brautjahr 2020. So präsentiert Monica Byrne ihre Pieces mit einem besonders feinen Flapper-Look. Oscar de la Renta hingegen setzt voll auf die Roaring Twenties mit süßen Federkleidern. Durchsichtige Keulenärmel, enge Silhouetten mit aufwendigen Volants und der Figur schmeichelnden Kleidern sind bei Francesca Miranda zu finden, die ihre Kollektion ebenfalls mit dem lässigen Glanz der Zwanziger ausgerichtet hat.

Passend dazu: Haare mit Wasserwellen und dunkle Lippen.

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Cosmo verzierte Robe aus Cady und Tüll von Jenny Packham, gefunden auf net-a-porter.com

Fazit zur Brautkleid Mode 2020

Dieses Jahr beeindruckt mit vielen Formen, Schnitten und kokettiert von verträumt, romantisch bis tiefgehend sexy. Hosenanzüge, Zweiteiler und sogar Overalls sind die moderne Alternative für die Braut, die damit klare Statements setzen will und in ihrem Brautoutfit dennoch betont sexy und elegant herüberkommen möchte.

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