Personal Popart – Augenlust vereint Kunst und Sinnlichkeit


Die Künstlerin Donja Rahimzadiany verleiht der Kunst eine neue Dimension. Bereits am 18. Dezember 2014 fand ihre Ausstellung „Augenlust“ im Mariott Hotel in Berlin großen Anklang. Insider vergleichen die Kunst mit den Werken von Andy Warhol. Die Thematik von Augenlust ist jedoch eine ganz andere. Sinnlichkeit und Intimität sind das Markenzeichen der Künstlerin. In ihren Projekten verbindet sie visuelle Fantasiereisen mit überraschenden Texten.

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„Wú Zháó“, Quelle: augenlust.tv

Personal Pop Art – die ästhetische Veredelung der Realität

Die Idee von Augenlust ist die Vereinigung von Kunst und Kommerz durch die Spiritualität der Künstlerin. Donja Rahimzadiany erschafft aus privaten und teilweise intimen Fotos sehr persönliche Kunstwerke. Personal Pop Art nennt sie ihre Kunstrichtung. Der Auftraggeber kann hierbei Format und Farbe beeinflussen, die Inspiration der Künstlerin enthüllt jedoch die unerwarteten Seiten der eingefangenen Momente. Die Auftragskünstlerin spielt mit den Vorlagen und macht daraus einzigartige Unikate, die den Betrachter in den Bann ziehen. So entsteht aus jeder Vorlage etwas Besonderes. Mit einer Leichtigkeit spielt Donja mit Farben und Formen. Sie nimmt die Wünsche des Auftraggebers auf und setzt sie auf ganz besondere Art um. Einige ihrer Auftragswerke hat sie in Abstimmung mit den Auftraggebern auf augenlust.tv ausgestellt.

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„Notorius“, Quelle: personal-popart.de

Artwork for sale – Schauplatz der Sinne und Emotionen

Nicht nur Auftragswerke sind auf der Seite von Donja Rahimzadiany zu finden. Die Künstlerin hat aus Fotos von Privatpersonen und Fotografen neue Arrangements erschaffen. Im Mittelpunkt der Exponate stehen meist Frauenbilder. Die Entfremdung enthüllt ganz neue Seiten, die den Betrachter auf eine erotische Art fesseln. Obwohl die Bilder für sich sprechen und die ganze Augenlust entfachen, geben die Texte Einblick in die Seele der Künstlerin. Liebe, Erotik und Sinnlichkeit stehen im Vordergrund und bestimmen die Kraft, die in jedem einzelnen Werk zu spüren ist. Wer sich eine „Rahimzadiany“ in die eigenen vier Wände holen möchte, steht jedoch vor einem Problem: die Qual der Wahl. Es wird schwer sein, sich für ein Exponat zu entscheiden.

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„Amy Winehouse – Club 27“, Quelle: augenlust.tv

Kreativität jenseits der Galerien – die Kunst, sich zu platzieren

Sich in die Reihe zeitgenössischer Künstler einzureihen ist nicht einfach. Donja Rahimzadiany musste diese Erfahrung ebenfalls machen. Galerien in Deutschland tun sich schwer, ihre Kunstwerke zu platzieren. Sei es aus Angst vor dem Neuen oder fehlenden Kapazitäten. So hat sich die Künstlerin entschieden, einen anderen Weg zu gehen. Ihre Kunst stellt sie auf Kunstmessen. Einen weiteren Service bietet sie in ihrem Projekt „Art to rent“. In Zusammenarbeit mit dem Kunstleihhaus Berlin können ihre Kunstwerke für Messen, Ausstellungen, Werbung, Theater oder Film und Fernsehen ausgeliehen werden. Um sich einen Namen in der Welt der Kunst zu machen, müssen eben manchmal eigene Wege beschritten werden.

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