Leonard – Fashion Week Paris Herbst / Winter 2017 / 2018


Eine junge Frau erforscht einen Marmorsteinbruch in Carrara, Italien. Um sie herum bilden lilafarbene, blaue und rot gestreifte Gesteine eine uralte natürliche Geometrie. Diese ewige Form von Schönheit inspirierte das Modehaus Leonard zu dieser außergewöhnlichen Kollektion. Blumen sind ein Teil der historischen DNA des Labels und ziehen sich durch die Entwürfe wie ein roter Faden. Sie erscheinen als wilde Kräuter, die in unfruchtbaren Landschaften wachsen oder auch als Orchideen, die in Eis gefangen sind.

Die Blüten werden in mehrfarbigem Pelz verarbeitet, gestickt oder in luxuriösem Patchwork genäht – für ein abstraktes, architektonisches Ergebnis. Weiche Textilien wie Wolle bringen etwas Sinnlichkeit in die Kollektion, die im Widerspruch zu der allgemeinen Strenge der Kollektion steht.

Die Abenteurerin, die immer auf der Suche nach Funktionalität ist, träumt aber auch von sportlichen Blusen und stromlinienförmigen Blazern. Diese Kollektion schenkt der Trägerin Bewegungsfreiheit und erlaubt ihr, sich eins mit ihrer Umgebung zu fühlen.

Die organischen Drucke sind inspiriert von dem natürlichen Prozess der Fusion und Kristallisation. Diese Metamorphose ermöglicht eine Verbindung zwischen den Elementen, dem Träger und der Kleidung. Die Kreativität in der Präzision und die Akribie im Instinkt stehen im Mittelpunkt der Couture von Christine Phung. Dies führt zu Entwürfen, die sowohl präzise als auch spontan erscheinen – genau wie die Frau, die Leonard Paris trägt.

Text: beautypress / Leonard, Fotos: Leonard

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