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Little black – DRESS – you always need

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Das kleine Schwarze

Black is the THRILL!

Es begann alles in einem katholischen Nonnenkloster, in dem Coco Chanel nähen lernt. Schuluniformen, Schwarz-Weiß bestimmen ihren Alltag. Die Farbe Schwarz wird Coco ihr ganzes Leben begleiten.

Sie entwirft das kleine Schwarze. Ein einfacher Schnitt und klassische Eleganz in einem und durch den geringen Stoffverbrauch für jeden erschwinglich. Eine Uniform für Frauen mit Stil ist entstanden. Dies sollte der Beginn einer Mode-Revolution werden.

Das kleine Schwarze lässt sich immer neu erfinden. Es ist ein Kleid das den Charakter unterstützt. Es erobert die ganze Welt. Nach dem zweiten Weltkrieg begeistert erstmal Dior mit seiner Silhouette des kleinen Schwarzen – runde Schultern, betonte Taille. Hollywood entdeckt es für sich. Sinnlich, aggressiv, verführerisch verkörpern die Hollywood-Beauties im schwarzen Kleid die verlorene Geliebte, egozentrische Intrigantin, kaltblütige Mörderin. Die Femme Fatale setzt das kleine schwarze als Waffe ein. Berühmtheiten wie Rita Hayworth, Ava Gardner, Marylin und Co. verdanken unter anderem auch diesem Kleid ihre Karriere.

Ava Gardner, 1946 Foto: picture alliance/Mary Evans Picture Library

Edith Piaf, Anfang 1940er, Foto: picture alliance/Keystone

Rita Hayworth, 1946, Foto: picture alliance/Mary Evans Picture Library

Elizabeth Taylor, 1959, Foto: picture alliance/Glasshouse Images

Cristina Savulescu: Look 6 of ICONIC Pieces, Foto: cristinasavulescu.com

Die Verwandlung setzt sich mit Audrey Hepburn in dem Givenchy Kleid in „Frühstück bei Tiffany“ fort. Das Kleid bekommt neue Anmut und Eleganz.

In den 68ern kommt der Wunsch nach Freiheit, Individualität und Emanzipation. Das Kleid verliert etwas an Bedeutung, wird aber kürzer. Es sind rebellische Jahre.

1979 bestimmen die Italiener den neuen Stil – Mailand wird zur Modemetropole. Breite Schultern, Blazer und Hosenanzüge von Georgio Armani – asymmetrische Entwürfe von Ferré und gewagtes von Versace signalisieren die neue Mode – kreativ, frei, figurbetont, sexy.

Veränderung ist die einzige Art zu überleben

In den 80ern wird Chanel Dank der Hilfe von Karl Lagerfeld wieder En Vogue. Mit dem Motto – die Veränderung ist die einzige Art zu überleben – schafft er es zu neuem Glanz für das Label. Neben Chanel steigen auch Dolce & Gabbana in den Modehimmel auf. Sie schaffen den Durchbruch erst nach vier Kollektionen. Das sizilianische Kleid wird zum D&G Markenzeichen. Der Fotograf Ferdinando Scianna setzt mit dem Model Marpessa Hennink für das italienische Label neue Maßstäbe. Die 90er werden von Jil Sander (gradlinig/minimalistisch) und Prada (in banalen Objekten größte Komplexität finden) bestimmt.

Das kleine Schwarze steht nicht nur für ein bestimmtes Frauenbild, es gibt unendliche Variationen und Inspirationen. Wandelbarkeit ist das Erfolgsgeheimnis.

VOLTAGE COUTURE by Iris van Herpen, Foto: irisvanherpen.com

VOLTAGE COUTURE by Iris van Herpen, Foto: irisvanherpen.com

Im Labor mit Architekten und Wissenschaftlern, mit den 3D Druckern, entsteht die Zukunftsinterpretation des kleinen Schwarzen, Design Iris van Herpen.

Weitere Designs, die maßgeblich das „Kleine Schwarze“ geformt haben

Versace „Bondage“-Kollektion mit C. Schiffer und N. Cambell, 1992, Foto: Irving Penn

Elizabeth Hurley im berühmten Versace-Kleid, 1994, Foto: Picture-Alliance / Photoshot

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